Ulf Homeyer, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Ulf Homeyer, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 4. September 2012 - Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, begrüßt die von Uwe Becker initiierte Debatte um alternative kommunale Finanzierungsinstrumente. Viele andere deutsche Städte und Gemeinden erarbeiten derzeit Ideen, wie sie mit Hilfe der Bürger zusätzliche Finanzierungsquellen erschließen können.

 
„Wir empfehlen die Begebung einer so genannten Kommunalanleihe, die sowohl von Bürgern als auch von institutionellen Investoren gezeichnet werden kann“, so der Kreisvorsitzende Homeyer. Die Frankfurter hätten so die Möglichkeit, sich an Projekten ihrer Stadt zu beteiligen und zeitgleich Zinseinnahmen zu generieren. Das Volumen und die Laufzeit des „Frankfurt Bonds“ wäre anhängig von dem Liquiditätsbedarf und der Finanzplanung der Kämmerei. „Wir sehen darin eine hervorragende Möglichkeit den Finanzplatz Frankfurt international zu bewerben“, so Homeyer weiter. Die Begebung einer solchen Kommunalanleihe würde auch bei institutionellen Investoren auf großes Interesse stoßen.
 

Vor dem Hintergrund verschärfter Kapitalvorschriften im Zuge der Basel III Regelung muss Frankfurt mit einer Verteuerung der Kommunalkreditkonditionen rechnen. „Der Zeitpunkt für eine solche Anleihe ist absolut ideal“, so Homeyer. Die Junge Union empfiehlt dem Magistrat, die Möglichkeit einer solchen Anleihe zu prüfen. „Unsere Stadt könnten in vielerlei Hinsicht davon profitieren“, so Homeyer abschließend.

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