Bartelt: Neuregelungen im Transplantationsgesetz treten in Kraft

„Umfassende Information und Aufklärung der Bevölkerung ist wichtig“

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 1. August 2012 - „Jede Organspende nach dem Tod rettet Menschenleben, und jeder kann selbst in eine Situation kommen, in der er betroffen ist.

Mit der neuen Entscheidungsregelung im Transplantationsgesetz wird es zu mehr Aufklärung im Bereich Organspende kommen und es werden sich hoffentlich weitere Bürgerinnen und Bürger bereit erklären. In Deutschland warten ca. 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, heute anlässlich des Inkrafttretens der neuen Regelungen im Transplantationsgesetz.

„Durch umfassende Information und Aufklärung können Unsicherheiten und Ängste abgebaut werden. Die Neuregelung, die ab heute greift, sieht vor, dass jede Bürgerin und jeder Bürger regelmäßig über das Thema Organspende informiert wird, um sich eine Meinung bilden zu können“, so der Gesundheitspolitiker. Ärztliches Fehlverhalten gelte es jedoch stets zu verfolgen und zu sanktionieren. Nach einem möglichen strafrechtlichen Verfahren folgt die berufsrechtliche Bewertung und danach ggf. ein Approbationsentzug. Nach §11 des Transplantationsgesetzes werden die Vorgänge um die Organspende durch eine Koordinierungsstelle beaufsichtigt, welche die Organisation nach den Vorschriften des Gesetzes durchführen

„Die bisherigen Anstrengungen zur Förderung der Spendenbereitschaft, wie beispielsweise die Initiative Organspende Hessen (IOH), müssen weiter konsequent fortgesetzt werden. Wir müssen zur Organspende in einer regen Diskussion bleiben, um dieses wichtige Thema nicht mit Ängsten sondern mit Informationen zu unterlegen“, erklärte Bartelt.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben