Pressemeldung der CDA Frankfurt: Occupy hat jede intellektuelle und moralische Legitimation verloren

Dr. Matthias Zimmer MdB, CDA-Kreis- und Landesvorsitzender
Dr. Matthias Zimmer MdB, CDA-Kreis- und Landesvorsitzender
Frankfurt am Main, 31. Juli 2012 - Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete und CDA-Vorsitzende Matthias Zimmer hat dem Occupy-Camp bescheinigt, jede intellektuelle und moralische Legitimation verloren zu haben.

Was einmal als durchaus berechtigtes Anliegen angefangen habe, den Protest gegen Auswüchse der Finanzmärkte zu artikulieren, sei zu einem Abenteuercamping auf Kosten der Stadtgesellschaft verkommen. Es sei keinem begreiflich zu machen, so Zimmer, was diese Zusammenballung sozialer und hygienischer Notstände mit einem Protest gegen den Finanzkapitalismus zu tun habe, und erst recht sei keinem begreiflich zu machen, warum die Stadt Frankfurt dieses nicht nur weiterhin dulden, sondern für die Folgen auch finanziell aufkommen müsse.

„In den vergangenen Monaten ist die intellektuelle und moralische Substanz des Protests völlig verloren gegangen“, so Zimmer. Das Occupy-Camp sei nur noch eine leere Hülle, ein Anspruch ohne Substanz, ein Ärgernis für die Stadtgesellschaft und die vielen Besucherinnen und Besucher Frankfurts.

 
Zimmer kritisierte den Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann, der sich gegen die sofortige Räumung des Zeltlagers ausgesprochen habe. Feldmann mache sich aus romantischer Kapitalismuskritik heraus zum Schutzpatron einer bereits bankrotten Protestbewegung.

„Ich kann verstehen, dass er die Anforderungen des Amtes nach weniger als 100 Tagen im Amt noch nicht internalisiert hat und lieber seine kapitalismuskritischen Reflexe pflegt. Doch als Oberbürgermeister ist er der Stadtgesellschaft verpflichtet und nicht seinen ideologischen Befindlichkeiten“, so Zimmer abschließend.

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