Schneider: Einbrechern einen Riegel vorschieben!

„Jeder kann Hessen noch sicherer machen“

Jan Schneider MdL
Jan Schneider MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 4. Juli 2012. Alle 48 Minuten brechen Diebe in eine hessische Wohnung ein. Die „Sicherheitsstrategie 2014“ des Hessischen Innenministers soll mit dazu beitragen, die Zahl der Wohnungseinbrüche zu senken.

„Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass wir aufgrund der Sicherheitsstrategie des Innenministers zusätzlich bis zu 100 Beamtinnen und Beamte auf hessische Straßen schicken werden. Diese zusätzlichen Streifenpolizisten fahnden gezielt in besonders betroffenen Gebieten nach Einbrechern; auch in Frankfurt. Sie überprüfen beispielsweise die typischen Anfahrt- und Fluchtstrecken oder kontrollieren die bekannten Aufenthaltsorte überregional agierender Täter“, stellte heute der für den Frankfurter Nordosten zuständige Landtagsabgeordnete Jan Schneider zur Präventions-Kampagne von Innenminister Boris Rhein fest.

 

Die Ferienzeit sei für die Täter besonders attraktiv. Die Familien seien im wohlverdienten Urlaub, die Wohnungen stünden oft über Wochen leer. Das Entdeckungsrisiko sei hingegen gering, so Scheider. Gerade hierauf mache die aktuelle Kampagne des Innenministeriums aufmerksam und setze dabei auf einen Mix aus Prävention und gezielten Fahndungsmaßnahmen. Es gelte, den Einbrechern einen Riegel vorzuschieben. „Denn wenn andere Ferien machen, ist Hochkonjunktur für Diebe. Einbrecher gehen meist den Weg des geringsten Widerstandes. Sie nutzen günstige Gelegenheiten, wie beispielsweise schlecht gesicherte Türen und Fenster, sofort und rücksichtslos aus. Aber vor den dreisten Tätern kann man sich schützten. Weil viele Hessen sich schon effektiv schützen, scheiterten im Jahr 2011 zwei von fünf Einbruchsversuchen“, sagte der Frankfurter Landtagsabgeordnete, der die CDU auch im Stadtparlament vertritt.
 
 
„Die Bürgerinnen und Bürger können mit dazu beitragen, den Schutz ihrer Wohnungen und Häuser zu verstärken und wirklich ungewöhnliche Wahrnehmungen in ihrem Wohnumfeld an die Polizei zu melden. Polizei und Bevölkerung haben so die Chance, den Einbrechern gemeinsam einen Riegel vorzuschieben. Das alles trägt mir dazu bei, Hessen noch sicherer zu machen“, so Schneider. Diese Arbeit sei wichtig, denn jedes Einbruchsopfer sei schlicht ein Opfer zu viel. Wenn Straftäter den am meisten geschützten Bereich – die Wohnung - verletzt hätten, führte das zwangsläufig bei den Opfern zu Verunsicherung. „Die Kampagne soll hier gezielt helfen, dass es künftig weniger Opfer gibt und möglichst viele Hessen in den eigenen vier Wänden sicher sind“, so der Frankfurter CDU-Politiker abschließend.
 
 

Mehr Informationen zur neuen Kampagne „Sicheres Hessen! Einbrechern einen Riegel vorschieben!“ und dem landesweiten Aktionstag, finden Sie unter www.polizei.hessen.de. Hier ist beispielsweise auch der Tourplan des Präventionsmobils während der Sommerferien aufgelistet. Zudem gibt es dort nützliche Tipps, wie Sie sich und Ihre Nachbarn möglichst effektiv vor Einbrechern schützen.
 

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