Caspar: Theoretische Spielerei ohne absehbaren praktischen Nutzen

„Lärmbetroffene nicht gegeneinander ausspielen“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 21. Juni 2012 - Als „eine theoretische Spielerei ohne absehbaren praktischen Nutzen“ bewertete der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, die durch die Linkspartei vorgestellten Überlegungen zu einer möglichen Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene.

 „Es mag sein, dass ein Teil der Kurzstreckenflüge auch durch die Bahn oder – dies verdrängt die Linke natürlich – das Auto übernommen werden könnten. Trotz massiver Subvention der Bahn hat sich aber bislang nur eine teilweise Verlagerung zu Bahnfahrten ergeben. Hier ist die Deutsche Bahn AG aufgefordert, auch preislich interessante Alternativen zu entwickeln“, so Caspar.

„Die Politik tut gut daran, in diesen Wettbewerb nicht übermäßig einzugreifen, sondern sich auf die Gestaltung der Wettbewerbsbedingungen zu beschränken und die Vernetzung der Verkehrsträger zu stärken. Zudem ist es unredlich, die Lärmbetroffenen durch Fluglärm einerseits und Bahnlärm andererseits gegeneinander auszuspielen. Für beide Gruppen müssen wir Lösungen jenseits einer bloßen Verlagerung entwickeln. Dieser Aufgabe stellt sich die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen“, erklärte Caspar.

„Trotz der geplanten Protestaktion mit Postkarten scheint die Landtagsfraktion der Linkspartei das Thema selbst aber nicht ernst zu nehmen. Sie hätte es sonst in der kommenden Plenarwoche zu ihrem Setzpunkt mit festem Datum am Donnerstag um 14.00 Uhr gemacht und den Antrag nicht auf der Tagesordnung um 23.45 Uhr versauern lassen“ so Caspar.

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