Serke: Gefahrenpunkt Bahnübergang Oeserstraße wird entschärft

CDU-Fraktion begrüßt die Vorplanung zur Straßenunterführung

Uwe Serke, Stadtverordneter, Mitglied des Verkehrsausschusses
Uwe Serke, Stadtverordneter, Mitglied des Verkehrsausschusses
Frankfurt am Main, 5. Juni 2012 - Die CDU-Fraktion Frankfurt am Main hat die vom Magistrat eingebrachte Vorplanung zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs Oeserstraße im Stadtteil Nied begrüßt.

„Endlich geht es einen wichtigen Schritt voran, denn der Bahnübergang ist und bleibt ein Sicherheitsrisiko und ein Verkehrshindernis. Er kann so nicht bleiben und muss im Interesse der Verkehrsteilnehmer dringend verlegt werden“, sagte der Stadtverordnete Uwe Serke, der auch Mitglied des Verkehrsausschusses ist. Radfahrer und Fußgänger seien im stark befahrenen Übergangsbereich nur durch schlecht markierte Verkehrsflächen geschützt.

„Der Bahnübergang gehört zum Schulwegnetz und muss allein deshalb sicherer gemacht werden. Die ständigen Rückstaus durch lange Schrankenschließzeiten zehren außerdem an den Nerven der Autofahrer, die als Linksabbieger in Richtung Birminghamstraße zuweilen noch auf den Gleisen stehen, wenn die Schrankenschließung bereits begonnen hat. Das ist eine gefährliche Situation, die dringend beseitigt werden muss“, so Serke, der noch einmal darauf hinwies, dass der Stadtteil bereits seit 30 Jahren auf eine Änderung der Verkehrsführung drängt.


„Die jetzt gefundene Lösung einer Straßenunterführung etwa 300 Meter östlich des heutigen Bahnübergangs in Höhe des Fernmeldeamtes wird eine querungsfreie, schnelle Verbindung zwischen den Stadtteilen Höchst/Nied und der Straße Am Römerhof hin zum Rebstockgelände ermöglichen“, so Serke. Wie der CDU-Stadtverordnete weiterhin erläuterte, werde unter anderem für den Rad- und Fußgängerverkehr von der Birminghamstraße zu den Sport- und Freizeitanlagen nördlich der S-Bahn-Linie eine Rad- und Fußwegeunterführung in Höhe des derzeitigen Bahnübergangs geschaffen. „Die Anwohner des westlichen Teils der Oeserstraße werden in einer zukünftig verkehrsberuhigten, deutlich zurückgebauten Straße leben. Das ist eine gute Nachricht für die lärmgeplagten Anlieger“, kündigte Serke an. Allerdings werde die Zufahrt zur Sporthalle und die Anbindung der Kleingärten auch über diese Sackgasse weiter gewährleistet bleiben.

Der Magistrat beziffert die derzeit berechneten Gesamtkosten für das Bauprojekt auf rund 11,8 Mio. Euro, wobei die Stadt nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz ein Drittel der Kosten zu tragen hätte. Serke forderte den Magistrat auf, nach Beschluss der Vorplanung durch die Stadtverordneten zügig mit der Deutschen Bahn AG die weiter notwendigen Verfahrensschritte einzuleiten, um für diese Variante der neuen Straßenführung möglichst schnell eine Baureifeplanung zu erstellen. Hierzu seien im Haushalt bereits für 2012 und 2013 die nötigen Planungsmittel eingestellt. „Im Zuge dessen müssen selbstverständlich aber auch alle Möglichkeiten einer Kostenreduzierung geprüft werden. Denn verminderte Kosten können in Zeiten knapperer Kassen die Umsetzung dieser für Nied so wichtigen Verkehrsplanung nur beschleunigen“, so Serke abschließend.

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