Schneider: Eröffnung der Anschlussstelle Bonames ist näher gerückt

CDU-Initiative hat wichtige Hürden genommen – weiteres Engagement bleibt unverzichtbar

Jan Schneider MdL
Jan Schneider MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 24. Mai 2012. Als ein im Kern sehr positives Resultat hat der Frankfurter Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Jan Schneider die Reaktion der Hessischen Landesregierung auf die von ihm vor kurzem erneut angestoßene Prüfung einer Wiedereröffnung der Autobahnanschlussstelle Bonames bezeichnet.

Schneider hatte sich im März zusammen mit den ihn unterstützenden CDU-Abgeordneten Jürgen Banzer, Gottfried Milde und Tobias Utter im Rahmen einer Anfrage an die Hessische Landesregierung gewandt, um vor allem die verkehrstechnischen Chancen der von ihm seit langem geforderten Wiederöffnung der Anschlussstelle umfassend zu klären. Ebenfalls nachdrücklich unterstützt wurde Jan Schneiders Anfrage dabei vom verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, dem Frankfurter Abgeordneten Ulrich Caspar.

 

„Die Antworten, die wir von Verkehrsminister Dieter Posch nun erhalten haben“, so Schneider in einer ersten Reaktion, „sind bei genauer Betrachtung sehr ermutigend und beinhalten zwei Kernbotschaften: erstens, dass die Wiedereröffnung der Bonameser Anschlussstelle tatsächlich machbar ist, und zweitens, dass noch einige beachtliche Hürden zu nehmen sind, da die zu erwartenden Hauptlasten in der Tat fast ausnahmslos von der Stadt Frankfurt getragen werden müssten.“

So seien zwar auch in den jüngsten verkehrstechnischen Berechnungen und Mikrosimulationsstudien verkehrliche Mehrbelastungen auf der von einer Wiederöffnung betroffenen Autobahnstrecke prognostiziert worden; und dies habe schon im Jahr 2005 zu einem fehlenden Eigeninteresse vor allem des Bundes an einer Wiedereröffnung der Anschlussstelle Bonames geführt. Dennoch habe sich gerade in den neuesten Untersuchung gezeigt, dass die angeführte verkehrstechnische Mehrbelastung des anliegenden Autobahnabschnittes etwa durch einen durchgehenden „Verflechtungsstreifen“ zwischen den Anschlussstellen Nieder-Eschbach und Bonames sowie zwischen Bonames und Heddernheim signifikant gemindert werden könnte. Zu einer zusätzlichen Entlastung würde überdies auch die ergänzende Nutzung des Seitenstreifens zwischen den Anschlussstellen Heddernheim und Eckenheim führen.

Aufgrund der abschließenden Feststellung von „Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement“, dass durch eine Bündelung dieser Entlastungsmaßnahmen ein etwaiges Mehr an Spurwechselvorgängen den normalen Verkehrsfluss kaum noch beeinträchtigt würde, seien die entscheidenden verkehrstechnischen „Ampeln“ deutlich auf „Grün“ geschaltet worden.

„Auch wenn sich mit der Auskunft durch Verkehrsminister Posch bewahrheitet hat, dass es an der Stadt Frankfurt liegen wird, zum einen ein neues Planfeststellungsverfahren durchzuführen und auch sämtliche baulichen Maßnahmen hinsichtlich einer Wiedereröffnung des Bonameser Autobahnanschlusses selbst zu tragen, so sind wir schon einen wichtigen Schritt weiter. Nun liegt es an uns, den Frankfurter Stadtverordneten, für die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens einzutreten und für eine Finanzierung der Maßnahmen Sorge zu tragen. Das alles wird nicht leicht, zudem muss das Bundesverkehrsministerium der dann „neuen“ Anschlussstelle Bonames erst wieder zustimmen. Wir wissen aber jetzt endgültig, welche Möglichkeiten wir haben. Wir brauchen also noch etwas Zeit und Geld, aber wir sind schon auf einem sehr guten Weg. Die Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass die CDU hier nicht nachlassen wird“, so Schneider abschließend.
 
 

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