MIT-Vorsitzender Joachim Gres zur „Bettensteuer“

Joachim Gres, Vorsitzender der MIT Frankfurt
Joachim Gres, Vorsitzender der MIT Frankfurt
Frankfurt am Main, 6. März 2012. „Die Tatkraft mancher Politiker, neue Finanzquellen zu erschließen, scheint unerschöpflich zu sein. Das jüngste Beispiel ist die Idee, eine "Bettensteuer" in Frankfurt einzuführen. 3 EUR pro Übernachtung scheint ja ein überschaubarer Betrag zu sein, und Augen zwinkernd wird hinzugefügt, dass eine solche Bettensteuer ja nicht die Frankfurter, sondern fremde Hotelgäste bezahlen.

Da ficht es auch niemand an, dass der Ertrag dieser Bettensteuer nur gering sein dürfte. Der Großteil der Steuer wird durch die Verwaltung und administrative Beordnung der Steuer (Personalkosten und Sachkosten) wieder aufgefressen. Die Bettensteuer würde das gleiche Schicksal ereilen, wie andere Bagatellsteuern. Andere Städte, die "arm aber sexy" sind, haben es mit sinnlosen Zweitwohnungssteuern, etc. vorgemacht.

 
Frankfurt muss als Reisestadt attraktiv bleiben. Dies erfordert Investitionen in Gastronomie und Hotels. Hier noch obendrauf eine Steuer zu setzen, um nach Frankfurt kommende Gäste abzukassieren, ist der ganz falsche Weg. Frankfurt ist und bleibt eine gastfreundliche Stadt, und die Gäste Frankfurts tragen zur Wirtschaftskraft unserer Stadt seit jeher maßgeblich bei. Dabei sollte es bleiben.“
 

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