Jan Schneider: Hausbesetzer des Kettenhofwegs 130 überspannen den Bogen

Jan Schneider MdL
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Wiesbaden/Frankfurt am Main, 28. Februar 2012. Mit deutlicher Kritik hat sich der Frankfurter CDU-Landtagsabgeordnete Jan Schneider in die aktuellen Auseinandersetzungen um das ehemalige Institutsgebäude der Frankfurter Universität im Kettenhofweg 130 eingeschaltet.

Schneider pflichtete Universitätspräsidenten Werner Müller-Esterl bei, der seinerseits die unsachlichen Einwände von Besetzern der Universitätsimmobilie gegen eine Veräußerung des Gebäudes nachdrücklich zurückgewiesen hatte. Der Frankfurter Abgeordnete bezeichnete das Verhalten, vor allem aber die Kritik der Hausbesetzer am Verkauf des Hauses als vollkommen unangebracht und unverschämt: „Die aktuellen ‚Nutzer‘ des Kettenhofwegs 130 halten sich dort rechtswidrig auf und sind mit ihrem sogenannten „Institut der vergleichenden Irrelevanz“ ein permanenter Unruheherd im Westend. Niemand hat sie gerufen und sie haben auch kein Recht, das Gebäude, das mit Steuermitteln finanziert und unterhalten wurde, für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Die Universität benötigt den Erlös aus dem Verkauf, um auf dem Campus Westend ein dringend benötigtes Seminargebäude zu errichten. Wer also bestimmt hier, wann Studenten ihre Räumlichkeiten endlich erhalten? Sollen Partikularinteressen von Hausbesetzern über die berechtigten Interessen von ordentlichen Studenten gestellt werden?“

Schneider forderte zudem die neuen Hauseigentümer auf, den aktuellen Besetzern keine weitere Nutzung zuzubilligen: „Diese Leute haben gezeigt, wes Geistes Kind sie sind. Niemand braucht und will sie im Kettenhofweg 130. Es wird Zeit, diesem Spuk endlich ein Ende zu bereiten“, so der CDU-Politiker abschließend.

 
 

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