Zimmer: Bundesregierung stärkt Wissenschaftsstandort Frankfurt

Dr. Matthias Zimmer MdB
Dr. Matthias Zimmer MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 25. Januar 2012 - Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer freut sich, dass die Bundesregierung den Frankfurter Wissenschaftsstandort im Bereich nachhaltiges Wassermanagement und Wasserkreislauf weiter stärkt:

„Das Bundesministerium für Bildung und Forschung befördert mit seinem Rahmenprogramm >>Forschung für nachhaltige Entwicklungen<< eine zukunftsfähige und innovative Gesellschaft. Der Wissenschaftsstandort Frankfurt wird hierbei eine wichtige Rolle spielen, denn er ist damit Teil der Hightech-Strategie und der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung und gezielt auf Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Damit werden die Voraussetzungen für Innovationen der Frankfurter Wirtschaft verbessert und zur Stärkung der Akzeptanz in der Gesellschaft beitragen. Dabei steht eine klare Anwenderperspektive im Vordergrund.“


Das Institut für sozial-ökologische Forschung werde mit über 400.000 Euro von der Bundesregierung unterstützt. Mit diesen Investitionen solle eine umfassende Risikobewertung für Mensch und Umwelt und darauf aufbauend ein Risikomanagement für den Eintrag von Schadstoffen und Krankheitserregern aus Einrichtungen des Gesundheitswesens in den Wasserkreislauf erfolgen. Ergebnis des Projektes werde ein einrichtungs-, einzugsgebiets-, und zielgruppenspezifischer Maßnahmekatalog sein. Von weiteren 260.000 Euro werde die Goethe-Universität profitieren.

Mit dem Geld solle die Erforschung zur Minimierung von Risiken durch Krankheitserreger vorangetrieben werden, welche eine Belastung für die Umwelt und eine potenzielle Gefahr für das Trinkwasser darstellen. „Etablierte Verfahren der Abwasserbehandlung sind gegenwärtig nicht oder nur sehr bedingt in der Lage Arzneimittelrückstände oder Zusatzstoffe aus der Industrieproduktion aus dem Abwasser zu entfernen. Es freut mich, dass der Wissenschaftsstandort Frankfurt bei der Forschung nach neuen Methoden der Abwasserbehandlung seinen Beitrag leisten wird“, erklärte Zimmer abschließend.

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