CDU Nordend: Entsetzen beim Neujahrsempfang über Anschlagsserie gegen Nordend-CDU

JEDE FORM GEWALTSAMER AUSEINANDERSETZUNG IST ABZULEHNEN!

Frankfurt am Main, 9. Januar 2012 - Entsetzt zeigten sich Claudia Ehrhardt, die stellvertretende Ortsvorsteherin des Ortsbeirates 3, Rainer Krug, der CDU-Fraktionsvorsitzende und Christian Falk, der Parteichef der CDU im Nordend, über die jüngste Anschlagsserie auf das CDU-Nordend-Zentrum in der Friedberger Landstraße 112.


„Dies ist der dritte Anschlag innerhalb weniger Wochen“, berichtete Ehrhardt im Rahmen des Neujahrsempfangs der CDU-Nordend. „Nach dem Brandanschlag im letzten Jahr ist nun eine Dimension erreicht, die wir um der demokratischen Kultur in unserem Stadtteil willen, öffentlich machen müssen." Krug sieht in den sich häufenden Vorfällen einen Anschlag auf die Meinungsfreiheit und zivilisierte Auseinandersetzung im Nordend. Die CDU-Fraktion wird daher in der nächsten Sitzung des Ortsbeirates 3 im Januar die anderen Fraktionen zu einer gemeinsamen Erklärung auffordern, in der jede Form der Gewalt in der politischen Auseinandersetzung verurteilt wird und die Anschläge auf das CDU-Büro auf das Schärfste verurteilt werden.

„Für gewaltbereite politische Gruppen ist im Nordend kein Platz“, erklärte Christian Falk, der Vorsitzende der Christdemokraten im Nordend. „Es ist schlicht unakzeptabel, dass politische Arbeit im Nordend in Angst vor Gewaltübergriffen stattfinden soll. Dies werden wir nicht hinnehmen und uns dabei der Unterstützung aller aufrechten Demokraten im Ortsbeirat, wie in der Bürgerschaft versichern“, so Falk.

Auch der Ehrengast des Empfangs, Ordnungsdezernent Markus Frank, ging auf die Anschlagsserie ein: „Frankfurt ist eine liberale, weltoffene und tolerante Stadt. Wir werden uns gegen solche Angriffe auf unser friedliches Miteinander und unsere demokratische Kultur zur Wehr zu setzen wissen.“  Er forderte die Nordend CDU auf, weiterhin im Stadtteil sichtbar zu bleiben und sich nicht zu verstecken. Er hatte sich in den vergangenen Monaten bereits um die Befriedung des Streits um den Freitagsmarkt am Friedberger Platz verdient gemacht.

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