Caspar: Wohnraumversorgung und Sicherheit für Mieter muss im Mittelpunkt der Überlegungen bei Nassauischen Heimstätte stehen

„Sachliche Diskussion führen und nicht Ängste bei Mietern schüren“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 15. Dezember 2011 - Der wohnungsbaupolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, hat zur Frage einer möglichen Privatisierung der Nassauischen Heimstätte Stellung genommen:

„Bei jeder weiteren Entwicklung hinsichtlich der Nassauischen Heimstätte muss die Funktion und Aufgabe einer Wohnungsbaugesellschaft im Mittelpunkt stehen. Entscheidend ist ihre Funktion  für die Versorgung mit Wohnraum und ein anständiger Umgang mit den Mietern und nicht die Rechtsform oder die Eigentümerstruktur.“ 

Die Nassauische Heimstätte benötige eine langfristige und tragfähige Perspektive, welche auch die Gewährleistung der Finanzierung, insbesondere hinsichtlich von Modernisierungen, beinhalten müsse: „Weder die Frage der Interessenten noch der Zielsetzung ist bislang überhaupt diskutiert worden. Hier gilt es, zunächst eine sorgfältige Prüfung und Abwägung vorzunehmen. Wer jetzt schon wieder ein Bild des ‚Ausverkaufs von Mieterinteressen‘ an die Wand malt, der will nur Ängste bei den Mietern schüren und sich nicht einer sachlichen Diskussion stellen. Das ist bedauerlich“, so Caspar.

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