Frankfurter Frauen-Union feiert 50-jähriges Jubiläum

Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union
Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union
Frankfurt am Main, 24. November 2011 - Die Frankfurter Frauen-Union feierte am 22. November 2011 ihr 50. Jubiläum. Auf den Tag genau vor einem halben Jahrhundert gründete eine Handvoll Frauen mit Weitblick die Frauenvereinigung der CDU Frankfurt.

Mittlerweile sind Frauen selbstverständlich Mitglied in den Vorständen, sie gehören den Kommunalparlamenten an, sitzen im Landtag und Bundestag und leiten erfolgreich Dezernate – dies war nicht immer so. Gerade in Frankfurt gab und gibt es immer wieder Frauen, die sich in herausragender Weise für die Belange von Frauen eingesetzt und politische Verantwortung übernommen haben. So gehörte die erste weibliche Bundesministerin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt dem Kreisverband Frankfurt an. Seit Jahren hat Frankfurt mit Petra Roth eine Oberbürgermeisterin, die erfolgreich die Geschicke der Stadt lenkt und über die Grenzen des Landes bekannt und beliebt ist.

 
Heute kann die Frauen-Union mit Stolz auf so manches Erreichte zurückblicken. Am Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen sind wir jedoch keineswegs angelangt. Bei der Festveranstaltung am 50sten Jahrestag der Frankfurter Frauen-Union berichteten die ehemaligen Vorsitzenden Ruth Beckmann, Brigitte Babbe und Prof. Dr. Daniela Birkenfeld wie Frauen in den letzten 50 Jahren Politikfelder aktiv mitgestaltet, wie sie mit unermüdlichem Engagement, Selbstvertrauen und Zivilcourage Missstände aufgezeigt und konstruktive Lösungen unterbreitet haben.

Dabei hat sich immer wieder gezeigt: Politik braucht Frauen! – sie braucht die Erfahrungen und Sichtweisen der Frauen, damit sich alle: Männer wie Frauen in den Ergebnissen politischer Entscheidungen wiederfinden können. Die Kreisvorsitzende, Sylvia Hornung, würdigte das Engagement der Damen. „Die Politik lebt vom Engagement der Frauen, von ihren Ideen und ihrer Tatkraft“, so Hornung. „Auch wenn wir bisher viel erreicht haben, die Themen gehen der Frauen-Union nicht aus. Wir werden uns auch weiterhin hoch motiviert den aktuellen politischen Themen annehmen und für unsere Gesellschaft und unsere Stadt grundlegende Entscheidungen mitgestalten.“
 

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