CDU im OBR 3: Diffuse Vorschläge für die Elisabethenschule

Mirko Trutin, CDU-Mitglied im OBR 3
Mirko Trutin, CDU-Mitglied im OBR 3
Frankfurt am Main, 17. November 2011 - Die Grünen und ÖkoLinX im Ortsbeirat 3 (Nordend) überlegen als Ausweichstandort während des Umbaus der Elisabethenschule ein Containerdorf auf den angrenzenden Straßen zu errichten.

Ein katastrophaler Vorschlag für Schüler und Anwohner meint Mirko Trutin, CDU-Ortsbeirat im Nordend. Die Ergebnisse des jüngsten Ortstermins zeigen: Es gibt zur Hammanstraße und der kleinen Randfläche des
Holzhausenparks keine tragbare Alternative.

Der CDU-Ortsbeirat Mirko Trutin zeigt sich erschüttert über die
realitätsfernen Vorschläge einiger Ortsbeiratskollegen. Sie
schlugen vor, während des geplanten mehrjährigen Umbaus der
Elisabethenschule Schüler in Containern entlang der
Eschersheimer Landstraße unterzubringen.

„Dies ist aufgrund der Lärmbelastung in schlecht schallgeschützten Containern für junge Schüler ab elf Jahren schlicht undenkbar. Zudem werde
dann das Containerdorf für den Schulbetrieb durch die Baustelle
geteilt“, stellt Trutin fest, „ Ich bin froh, dass der Ortstermin den
GRÜNEN diese Flausen ausgetrieben hat.“ Ein weiterer
Standortvorschlag für die Container aus den Reihen des
Ortsbeirates war die Vogtstraße, welche sich mit acht Metern
Breite für die sechs Meter breiten Schulcontainer als deutlich zu
schmal herausstellte. „Man stelle sich nur mal vor, dass die
Anwohner für fast drei Jahre ein zweistöckiges Containerdorf
unmittelbar vor ihren Fenstern vorfänden. Insbesondere die
Lichtverhältnisse wären für Anwohner und Schüler inakzeptabel“,
erklärt Trutin. Auch die Anfahrt zu den zahlreichen Einfahrten oder
für die Müllabfuhr sei über diesen Zeitraum nicht zu
gewährleisten.

Trutin warb auf dem Ortstermin für die vom Schulamt
vorgeschlagene Variante die Container auf der Fläche der vor
einigen Jahren entwidmeten Hammanstraße aufzustellen: „Unser
Ziel muss es sein, den Schülern bestmöglichste Bedingungen
während der Bauphase zu ermöglichen, ohne die Erholungszonen
im Holzhausenpark zu beeinträchtigen. Mit dem Vorschlag des
Schulamtes gelingt dies. Ich bin sicher, dass insbesondere die
vielen Eltern im Holzhausenpark Verständnis für die temporäre
Auslagerung an dessen wenig genutzte Randfläche haben, da sie
selber einmal ihre Kinder auf eine baulich gut sanierte Schule im
Nordend schicken möchten.“

Das Grünflächenamt und das Radverkehrsbüro sollen aufgefordert werden, ihren aktuellen Widerstand gegen den vom Stadtschulamt vorgeschlagenen
Standort der Schulcontainer aufzugeben und endlich den Weg frei für die
Sanierung der Elisabethenschule zu machen. „ Wir haben jetzt
alle Argumente ausgetauscht und ich bin zuversichtlich, dass der
Ortsbeirat sich für die Lösung des Stadtschulamts ausspricht.“
Anwohner, Parknutzer, Elisabethenschüler, Lehrer und Eltern sind
herzlich zur Sitzung des Ortsbeirates am 01.12.2011 zur
Abstimmung eingeladen.

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