Ulf Homeyer, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Ulf Homeyer, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 - Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, hat sich angesichts der Ankündigung des islamischen Hasspredigers Pierre Vogel, am 24. Juli im Saalbau Harheim eine Veranstaltung abhalten zu wollen, empört.

Der zum Islam konvertierte Vogel gilt als radikaler islamistischer Vorkämpfer und wird seit längerem vom Verfassungsschutz beobachtet. „Die Vorstellung, dass erneut hunderte radikale Islamisten in Frankfurt gegen ‚ungläubige Christen’ hetzen widert mich an“, so Homeyer. Es wäre der bereits dritte Auftritt Vogels in Frankfurt innerhalb nur weniger Monate, so dass der Eindruck entstehe, dass sich die Stadt zum neuen Zentrum radikaler Islamisten entwickelt. Daher müsse man mit allen in einer Demokratie zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln einen weiteren Auftritt verhindern. Vogel propagiert im Internet einen überaus radikalen Islam, der auch nicht vor Gewalt zurückschreckt, etwa um „ungehörige“ Frauen zu „züchtigen“.

 
Dass sich Vogel ausgerechnet den christlichen Sonntag für seinen nächsten Auftritt ausgesucht hat, sei nach Ansicht der JU reines Kalkül. „Das ist eine absichtliche Provokation gegenüber unserer abendländischen Kultur“, so der CDU-Stadtverordnete weiter. Schlimm sei es, dass jemand, der so gegen die westliche Kultur hetze, ausgerechnet die Versammlungsfreiheit und die Infrastruktur unserer freiheitlichen Gesellschaft nutze, um seine perfiden Ansichten zu verbreiten. „Das ist die typische Doppelmoral, die man von solchen Menschen kennt. Während der westliche Lebensstil abgelehnt wird, nutzt man unsere freiheitliche Weltordnung, um gegen diese zu wettern“, so Homeyer weiter.
 
Die Ankündigung des Pächters in Harheim die Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen sei überaus erfreulich. Nun bleibt zu hoffen, dass Vogel und seine Anhänger keinen anderen Versammlungsort finden. Bei seinen Auftritten, wie kürzlich auch in Hamburg, werden Männer und Frauen getrennt. Die Frauen tragen überwiegend eine Verschleierung, was dem so genannten „Vermummungsverbot“ auf Demonstrationen widerspricht. Die Junge Union rät, sollte es rechtlich keine Möglichkeit geben eine solche Veranstaltung zu unterbinden, zumindest dieses Instrument zu nutzen.

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