Bernd Bauschmann, Ortsbeirat
Bernd Bauschmann, Ortsbeirat
Frankfurt am Main, 22. Juni 2011 - Die Stadtverwaltung hat die Sperrung des Frankenthaler Weges zwischen Klosterhofstraße und Westhöchster Straße am vorigen Montag vollzogen.

Autofahrer können nicht mehr den Bereich der Schule passieren. Eine Schranke für die Feuerwehr und feste Poller sind nun installiert worden und verhindern das Durchfahren der Straße. Außerhalb der Schulzeiten ist aber den Fahrradfahrern gestattet, den "Schulhof" zu durchfahren.

Dem Wunsch der Anwohner auf temporäre Öffnung des Schulhofs in den Abendstunden wurde nicht Rechnung getragen. Die wechselnden Verantwortlichkeiten zwischen Stadtschulamt und Straßenbaubezirk waren ein zu großes Hindernis. Die Verkehrssicherungspflicht liegt nun alleine beim Stadtschulamt. Bei ständigen Nutzungsänderungen wäre diese Pflicht ständig zwischen den Ämtern gewechselt, was nicht verwaltungsfreundlich ist.

Auf Nachfrage von Bernd Bauschmann (CDU Ortsbeirat) wurde mitgeteilt, dass es sehr unglücklich gewesen sei, 3 Tage vor Beginn der Sommerferien die Sperrung durchzuführen. Ein Entgegenkommen seitens der Stadt wurde den direkt betroffenen Anliegern gemacht. Zunächst war die Schranke direkt an der Westhöchster Straße montiert worden, was dem Imbiss-Besitzer an der Linde von seiner Hof-Zufahrt abschnitt. Nach Rücksprache wurde die Schranke umgesetzt und beginnt nun erst nach der Hofeinfahrt. Den Wünschen der Anlieger im unteren Drittel wurde ebenfalls stattgegeben und die Pfosten so positioniert, dass die Hofeinfahrten nutzbar sind.

Die Sperrung der Straße als Schulhof soll temporär so lange erfolgen, bis die Schüler der IGS West ihren Neubau in Höchst beziehen können. Optimistische Planungen gehen hier von Sommer 2013 aus. Anschließend soll die Straße dem Verkehr wieder zur Verfügung stehen.

Bauschmann: "Wir hoffen, dass die Sperrung der Straße die von der IGS gewünschte Linderung der Raumnot bringt und bedanken uns bei allen Anwohnern, die konstruktiv den langwierigen Prozess bis hin zur Sperrung begleitet haben. Ein gemeinsamer Wunsch ist der Neubau in Höchst und der Umzug aus Zeilsheim, bis dahin gilt es sich zu arrangieren."

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