Herbert Kasper war ein leidenschaftlicher Schulpolitiker

Zum Tode des früheren Stadtverordneten

Herbert Kasper †
Herbert Kasper †
Frankfurt am Main, 30 Mai 2011 - Die CDU-Fraktion Frankfurt am Main trauert um ihren früheren schulpolitischen Sprecher Herbert Kasper, der gestern im Alter von 67 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Kasper gehörte der Stadtverordnetenversammlung von 1993 bis 2006 an und war in diesem Zeitraum Mitglied des Schul- und des Verkehrsausschusses. Seit 2004 war er außerdem als Schriftführer Mitglied des Präsidiums.


„Herbert Kasper war ein leidenschaftlicher Schulpolitiker, der sich mit aller Kraft für die Weiterentwicklung des Bildungswesens in Frankfurt am Main und in Hessen eingesetzt hat. Indem er stets mit großer Klarheit für das gegliederte Schulsystem eintrat, verfügte die CDU-Fraktion mit ihm über einen glaubwürdigen Kämpfer insbesondere für die Haupt- und Realschulen sowie für die Gymnasien“, würdigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Heuser seinen langjährigen politischen Weggefährten.

Herbert Kasper, der gebürtig aus Teplitz-Schönau im Sudetenland stammte, war von Beruf Lehrer, vornehmlich im Hauptschulbereich, mit den Fächern Englisch, Geschichte und Erdkunde. Auf Landesebene wirkte er in verschiedenen Kommissionen zur Lehrplangestaltung mit. In der Frankfurter CDU hat Kasper sein berufliches Fachwissen von 1992 bis 2006 als Leiter des Arbeitskreises Christlich-Demokratischer Lehrer (ACDL) eingebracht. „In seiner beruflichen Tätigkeit, zuletzt als stellvertretender Schulleiter der Heinrich-Kraft-Schule im Stadtteil Fechenheim, ging Herbert Kasper auch insofern auf, weil er sich immer mit sehr großem Engagement zuerst für seine Schüler eingesetzt hat. Auch deshalb war er für uns ein überaus geschätzter Stadtverordnetenkollege, dessen Stimme Gewicht hatte. Die CDU-Fraktion gedenkt des Verstorbenen mit Respekt und Hochachtung. In Gedanken sind wir bei seiner Familie, der wir unsere herzliche Teilnahme aussprechen“, so Heuser.

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