Dr. Nils Kößler, Stadtverordnetenversammlung
Dr. Nils Kößler, Stadtverordnetenversammlung
Frankfurt am Main, 16. März 2011 - Die CDU im Frankfurter Nordwesten sieht in der Verkehrssituation auf der Eschersheimer Landstraße auch in Zukunft eine dauerhafte Herausforderung für die Frankfurter Politik:

„Auf das mittelfristige Ziel einer Fortsetzung des U-Bahn-Tunnels bis zum Weißen Stein arbeiten wir weiter hin“, sagte Nils Kößler, der Eschersheimer CDU-Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung und bisherige CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat 9. „Die hohe Anzahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer an der U-Bahn-Strecke, für die es nicht einmal eine offizielle Zählung gibt, ist nicht weiter hinnehmbar“, so Kößler. Auch die Teilung der beiden Stadtteile Dornbusch und Eschersheim müsse ein Ende haben. Rund 250 Millionen Euro würde der weitere Tunnel kosten. Kößler ist überzeugt: „Diese Investition bewirkt eine nachhaltige Verbesserung auf der Eschersheimer Landstraße und ist deshalb gerechtfertigt.“ Eine neue Gestaltung der Oberfläche könnte auch die angrenzenden Wohngebiete von  den Folgen des starken Straßenverkehrs entlasten, meint Kößler. Beim Weißen Stein in Eschersheim bestehe die Möglichkeit, dem Platz die alte städtebauliche Gesamtform wiederzugeben.


Aber auch kurzfristig will die CDU zu Fortschritten für die Bürger auf der Eschersheimer Landstraße kommen. In diesem Zusammenhang begrüßte Kößler ausdrücklich, dass die U-Bahn-Stationen entlang der Eschersheimer Landstraße demnächst alle mit Überwachungskameras und Notrufsäulen ausgestattet werden. „Das ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in den Stationen zu erhöhen“, so Kößler. Die Sicherheit für Fußgänger muss nach Meinung der CDU bei ober- und unterirdischen Querungen der Eschersheimer Landstraße im Mittelpunkt stehen.

„Die Fußgängerüberwege auf der freien Strecke der Bahn sind ein besonderes Risiko.“ Durch eine verbesserte Ampelsteuerung mit weniger Rotphasen für die Fußgänger und auffällige Signale wie an der Station Lindenbaum soll dem begegnet werden. „Zugleich müssen wir aber die sicheren unterirdischen Zugänge zu den U-Bahn-Stationen beibehalten“, sagt Kößler. Im letzten Jahr hatte die CDU die geplante Schließung der Zugänge zur Station Hügelstraße verhindert.

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