Heuser: Sicherheit mit Rekordwert bei der Bürgerumfrage

CDU-Fraktion fordert Zugbegleiter ab 20.00 Uhr und Reform der Stadtpolizei

Helmut Heuser, Spitzenkandidat der Frankfurter CDU
Helmut Heuser, Spitzenkandidat der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 14. März 2011 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Helmut Heuser, sieht in den kürzlich vorgestellten Ergebnissen der Frankfurter Bürgerbefragung 2010 eine deutliche Bestätigung der wesentlich von der Union gestalteten Sicherheitspolitik in der Stadt.

Der Umfrage zufolge sind mit dem Lebensbereich „Öffentliche Sicherheit/Schutz vor Kriminalität“ 37 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt am Main zufrieden. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um fünf und gegenüber 1994 um sogar 29 Prozent. „Das ist ein hoch erfreulicher Rekordwert, der uns anspornt, den erfolgreichen Weg zu einer sicheren Stadt fortzusetzen“, sagte der Spitzenkandidat der Frankfurter CDU zur Kommunalwahl.


Zusammen mit dem anhaltend hohen Sicherheitsgefühl liege Heuser zufolge auch die Verbrechensfurcht der Frankfurterinnen und Frankfurter weiterhin auf deutlich niedrigerem Niveau als früher. „Das ist ein Erfolg für die Arbeit der Polizei und des Ordnungsamtes. Und das ist auch ein Erfolg für die CDU, deren Handschrift die Frankfurter Sicherheitspolitik trägt“, so Heuser. Für die CDU gehöre es zur Lebensqualität in einer Stadt dazu, in einem sicheren Wohnviertel zu leben und auch nach 20.00 Uhr sicher mit Bussen und Bahnen fahren zu können.

„Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren Verbesserungen in der Kriminalitätsbekämpfung mit hoher Priorität umgesetzt: Ausbau der Stadtpolizei, stärkere Stadtteil-Präsenz durch das Sicherheitsmobil und die Einführung des Freiwilligen Polizeidienstes, Ausweitung der Videoüberwachung an den Bahnsteigen und in den Fahrzeugen der VGF sowie der Personalpräsenz in den Linien U1, U2 und U3, schließlich Verbesserung bei der Bekämpfung von Jugendkriminalität durch das neue ‚Haus des Jugendrechts’, in dem jugendliche Straftäter für ihr Fehlverhalten schnell zur Rechenschaft gezogen werden“.

Nach den Worten Heusers werde es nur mit einer starken Union auch in Zukunft eine starke Sicherheitspolitik geben. „Wir nehmen die Bürgerinnen und Bürger mit ihren alltäglichen Kriminalitätssorgen sehr ernst“, so Heuser. Der Spitzenkandidat verwies dabei auf Handlungsfelder, die sich auch aus der Bürgerbefragung ergeben. So deute bei der Nennung von Unsicherheitsräumen in der Stadt vieles darauf hin, dass die Sicherheitslage besonders in den öffentlichen Verkehrsmitteln aktuell kritischer beurteilt werde. „Das gibt unseren Forderungen Rückenwind. Denn wir wollen in der kommenden Wahlperiode Zugbegleiter in den U-Bahnen bereits ab 20.00 Uhr sowie Aufsichtspersonen an den einzelnen Stationen einsetzen“.

Sicherheit zu gewährleisten, sei Heuser zufolge eine hoheitliche Aufgabe, die von den Kommunen in der bewährten Sicherheitspartnerschaft mit der Landespolizei erbracht werden muss. „Hierzu wollen wir das eigenständige kommunale Profil der Stadtpolizei weiter schärfen. Um dies unter anderem durch mehr Präsenz und Synergieeffekte zu erreichen, müssen die getrennten Bereiche ‚Ordnungsamt’ und ‚Verkehr’ wieder zusammengeführt werden. Zur Verstärkung der Stadtteilpräsenz wollen wir außerdem den bewährten Freiwilligen Polizeidienst in Frankfurt auf 150 Polizeihelfer ausdehnen“, so der Fraktionschef.

„Die Sicherheit im öffentlichen Raum wird so gut bewertet wie noch nie. Für eine Stadt, die bis vor Jahren noch als Inbegriff für Kriminalität in einer westdeutschen Metropole galt, ist das ein Ergebnis, das Mut macht“, sagte Heuser abschließend.
 
 
 
 
 

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