Lange: Palmengarten-Gesellschaftshaus steht allen Bürgern zur Verfügung

CDU-Fraktion stellt Nutzungsbedingungen für den Festsaal klar

Robert Lange, Stadtverordneter
Robert Lange, Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 28. Februar 2011 - Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Robert Lange, hat Linke-Fraktionschef Reininger als einen politischen Falschmünzer bezeichnet, der seine Klassenkampf-Parolen mit unrichtigen Fakten verbreite.

Im finanzpolitischen Interview in der Frankfurter Neuen Presse habe Reininger die Sanierung des Palmengarten-Gesellschaftshauses als Prestige-Projekt der Frankfurter High Society diffamiert. Lange spielte auf die Äußerung des Linken-Politikers an, seine Partei würde keinen Kronleuchter für einen Festsaal bezahlen, der nur an zehn Tagen im Jahr der städtischen Öffentlichkeit zur Verfügung stehe. „Hier werden mit Wortspielereien wissentlich Tatsachen verdreht, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Den Festsaal im Palmengarten-Gesellschaftshaus wird jeder Bürger, jeder Verein und jede Firma das ganze Jahr über mieten können. Dafür wird es keine Beschränkung geben, denn der fertig renovierte historische Saal soll ja gerade als ‚Bürgersaal’ wieder für die Frankfurter Vereins- und Festkultur zur Verfügung stehen“, sagte Lange.


Wie der CDU-Stadtverordnete weiter ausführte, werde zudem die Stadt Frankfurt am Main selbst zehn Abendveranstaltungen und zehn Tagesveranstaltungen pro Jahr kostenfrei in diesen Räumlichkeiten abhalten können. „Für die Karnevalsvereine gibt es darüber hinaus großzügige Sonderbedingungen. Sie können zwischen dem 1. Januar und Aschermittwoch bis zu 20 Veranstaltungen zu den alten Mietkonditionen durchführen. Mit diesem Angebot wird es sicher gelingen, an diese im Palmengarten früher intensive Saalnutzung durch den närrischen Frohsinn anzuknüpfen“. Es könne folglich keine Rede davon sein, dass „die städtische Öffentlichkeit“ den Festsaal nicht nutzen könnte.

Das Gesellschaftshaus werde zu einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum mit umfangreichem und unabhängig vom Besuch des Palmengartens frei zugänglichem Gastronomieangebot für jeden Geldbeutel, darunter auch ein Biergarten, umgebaut. „Das fertig sanierte Gesellschaftshaus wird einen edlen Saal aber keine Edel-Gastronomie nur für gut Betuchte erhalten. Wir wollen ja gerade ein Veranstaltungshaus für die ganze Bevölkerung. Für diesen Zweck ist jeder Cent gut investiert und Miesmacherei fehl am Platz. Frankfurt erhält einen seiner schönsten Säle zurück – das ist ein Gewinn für die Bürgerkultur dieser Stadt“, so Lange abschließend.

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