Caspar: Burka-Tragen in staatlichen Stellen nicht hinnehmbar

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 01. Februar 2011 - „Offenheit der Mitarbeiter einer Verwaltung ist Voraussetzung für einen vertrauensvollen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Deshalb ist der freie Blick in das Gesicht eines Mitarbeiters unabdingbar. Eine Burka dagegen ist abschreckend und entspricht nicht der Kommunikationsform, wie wir sie uns für die Amtsstuben in Hessen vorstellen“, erklärte der Frankfurter CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Caspar zur Vorstellung einer städtischen Mitarbeiterin, ihren Dienst im Bürgeramt der Stadt Frankfurt künftig in einer Burka zu verrichten.

 
Caspar hat deshalb zusammen mit den Frankfurter CDU-Landtagsabgeordneten Alfons Gerling, Gudrun Osterburg, Bettina M. Wiesmann und Dr. Ralf-Norbert Bartelt in einer Kleinen Anfrage folgende Fragen an die Landesregierung gerichtet:
 
1.      Wie ist die rechtliche Möglichkeit, dass die Kommune das Tragen der Burka einer Mitarbeiterin untersagen kann
a)      wenn sie Beamtin ist,
b)      wenn sie kommunale Angestellte mit Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern ist,
c)      wenn sie kommunale Angestellte ohne Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern ist?
 
2.      Sieht die Landesregierung einen gesetzlichen Regelungsbedarf in Hessen wegen dieser Thematik?
 
Caspar weiter: „Frankfurt ist eine weltoffene Stadt. Das heißt aber nicht, dass wir alles mitmachen müssen. Jeder Mitarbeiter einer Verwaltung repräsentiert seine Behörde. Blickkontakt und das Erkennen von Gesichtszügen sind für die Vertrauensbildung unabdingbar. Eine Burka verhindert aber gerade diese nonverbale zwischenmenschliche Art der Kommunikation und ist deshalb für eine staatliche Stelle nicht hinnehmbar.“

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