Michael Reiß, Stadtverordnetenkandidat der CDU Bergen-Enkheim
Michael Reiß, Stadtverordnetenkandidat der CDU Bergen-Enkheim
Frankfurt am Main, 26. Januar 2011 - Mit Erleichterung hat die CDU zur Kenntnis genommen, dass der Ortsbeirat in seiner letz­ten Sitzung im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet "Leuchte" nicht eingeknickt ist.

Der Forderung des BUND und vier anderer Umweltschutzverbände, das Bau­vor­ha­ben in dem Enkheimer Neubaugebiet weiter zeitlich zu verschleppen, entsprach der Orts­bei­rat nicht. Da wenige Tage zuvor - nach jahrelanger Bearbeitung - auch die Ge­neh­mi­gung des Regierungspräsidenten zur Umsiedlung der Zauneidechsen eintraf, dürf­te eigentlich einem baldigen Start des Neubaugebiets Leuchte nichts mehr im We­ge stehen.

 
Doch die CDU bleibt weiterhin skeptisch!
 
Der Beschluss des Stadtparlaments zur Bebauung der "Leuchte" liegt mittlerweile mehr als 5 Jahre zurück. Von den zuständigen städtischen Ämtern wurde dieser Beschluss bisher jedoch immer noch nicht um­ge­setzt. Begründet wurde dies zuletzt mit den Zauneidechsen, die im Neubaugebiet ge­sich­tet worden waren und vor dem Beginn der Erschliessung und Bautätigkeit um­ge­sie­delt werden müssen. Dies kann nunmehr geschehen, doch die CDU befürchtet, dass auch in Bergen-Enkheim wie in anderen Städten und Gemeinden in der Vergangenheit die Umsiedlungsaktion ebenfalls verschleppt wird. Mal fehlten ausreichende Helfer, mal wur­de zufällig der artgerechte Zeitpunkt für die Umsiedlungsaktion verpasst. Der stell­ver­tre­ten­de Vorsitzende der CDU Bergen-Enkheim und ihr Spitzenkandidat zur Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­sam­lung bei der bevorstehenden Kommunalwahl, Michael Reiß, erklärte des­halb für die CDU: "Wir werden für die Umsiedlungsaktion der posierlichen Zaun­ei­dech­sen 5, wenn es sein muss gerne auch 2 oder 3 mehr, junge, dynamische und sport­i­ve Mitglieder zur Verfügung stellen!" In ihrer jüngsten Vorstandssitzung hat die CDU beschlossen, alle Verantwortlichen und Beteiligten aufzufordern, dafür Sorge zu tra­gen, die Umsiedlung schnell und zügig durchzuführen. Denn ganz offensichtlich werden seitens in­te­res­sier­ter Kreise weitere Schritte vorbereitet, das Neubaugebiet "Leuchte" zu ver­zö­gern. "Der nächste Käfer ist bestimmt im Anmarsch", erklärte Walter Fix, Ortsbeirat und er­neut Kanditat der Union für das Stadtteilparlament. Auch weitere Umstände sprechen da­für, dass das Neubaugebiet "Leuchte" weiter verschleppt werden soll. "Es war sicherlich kein Zufall, dass in der vorletzten Sitzung des Ortsbeirates kurz vor Be­kannt­ga­be der Entscheidung des Regierungspräsidenten - möglicherweise sind hier vor­ab Informationen durchgesickert - ein Vertreter des BUND im Ortsbeitrat ei­nen längeren Vortrag über angebliche Planungsmängel des Baugebietes hielt. Ganz abgesehen davon, dass alle politischen Gruppierungen und Bürger er­staunt waren, dass der sonst so stringente Ortsvorsteher diesen Vortrag nicht un­ter­band, obwohl er sonst sehr darauf achtet, dass in der Bürgerfragestunde nur Bürger auftreten und Fragen stellen, sind die Behauptungen bezüglich schwe­rer Planungsmängel haltlos." Wenn es tatsächlich Planungsmängel ge­be, erhebt sich doch die Frage, warum dann nicht längst in dem Zeitraum von nun­mehr gut 5 Jahren nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Kla­ge gegen diesen Beschluss erhoben worden ist. Es ist doch ganz of­fen­sicht­lich, dass man zunächst abwartete, solange das Verfahren beim Re­gie­rungs­prä­si­dium und den städtischen Ämtern vor sich hindümpelte. Nachdem nunmehr dort die notwendigen Entscheidungen unvermeidbar waren und getroffen wur­den, wird eine weitere Verhinderung des Neubaugebietes "Leuchte" auf an­de­rem Wege versucht", so Michael Reiß. "Jede Verzögerung des Bauvorhabens schä­digt Bergen-Enkheim. Denn betroffen sind nicht nur die Bürger, die faktisch kalt enteignet sind und teilweise schon seit den 70-iger Jahren auf die Mög­lich­keit warten, in der Leuchte bauen zu dürfen. Auch die sozialen Ein­rich­tun­gen, die beispielsweise von der evangelischen Kirchengemeinde in dem Neu­bau­ge­biet ursprünglich einmal geplant waren, können nicht realisiert werden. Von dem wirtschaftlichen Schaden wollen wir erst gar nicht sprechen, wenn man bedenkt, welche Bedeutung dieses Neubaugebiet für die Bergen-Enk­hei­mer Architekten und Handwerker, für den Einzelhandel in Bergen-Enkheim und da­mit die Arbeitsplatzsicherung der hier wohnenden und lebenden Menschen hat.
 
Bei der bevorstehenden Kommunalwahl will deshalb die CDU unter anderem mit dem Slogan antreten:
 
"Stoppt die Verweigerer des Neubaugebiets Leuchte!"

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