CDU Zeilsheim: Stadt soll die zum Verkauf stehende Liegenschaft der evangelischen Kirchengemeinde Friedenau-Taunusblick erwerben

Nutzung als Einrichtung für Kinder- und Jugendliche, Seniorentreff und für die

Frankfurt am Main, 10. Januar 2011 - Der Zeilsheimer CDU-Vorsitzende Alfons Gerling und Vorstandsmitglied Bernd Bauschman setzen sich dafür ein, dass die Stadt Frankfurt die Liegenschaft des Evangelischen Regionalverbandes in der Rombergstraße 63 in Zeilsheim ankauft.

So könnte die dort vorhandene Kindertagesstätte mit 40 Plätzen dauerhaft erhalten werden und die Räumlichkeiten des Kirchengebäudes sowie die Nebenräume künftig als Kinder- und Jugendeinrichtung, Seniorentreff und für Kultur- und Sozialarbeit genutz werden. Ein dementsprechender Antrag wird von der CDU-Fraktion in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats eingebracht. Derzeit werden die Kirche und die Gemeinschaftsräume noch von der evangelischen Gemeinde Friedenau-Taunusblick genutzt, sollen aber in den nächsten Monaten wegen des an anderer Stelle erfolgten Neubaus eines Gemeindezentrums aufgegeben werden.

 
„Der Ortsbeirat, der Regionalrat Zeilsheim und andere Institutionen bemühen sich bereits seit vielen Jahren um geeignete Räumlichkeiten für soziale und kulturelle Zwecke im Bereich der vor ca. 50 Jahren errichteten Taunusblick-Siedlung, für die bis heute die soziale Infrastruktur fehlt“, betonten der Vorsitzende der CDU-Zeilsheim, Alfons Gerling sowie Bernd Bauschmann. „Das Kirchengebäude und die Nebenräume eignen sich durch ihre zentrale Lage und ohne größere bauliche Veränderungen ideal für eine Nutzung etwa durch Vereine oder für die Sozialarbeit für die gesamte Taunusblick-Siedlung und die angrenzenden Wohnbezirke nördlich der Pfaffenwiese.“ Schon heute würden die Räume von Vereinen und anderen Institutionen mitbenutzt und es gäbe hierfür keinen Ersatz, sollten die Räumlichkeiten zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen.
 
Zusätzlich könnte auch eine Nutzung der Räume für die Projekte des seit 2002 vom Internationalen Bund in der Taunusblick-Siedlung betriebenen „Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft“ erfolgen, für die bisher keine ausreichenden Räumlichkeiten existieren. „Die Stadt Frankfurt sollte die Chance nutzen und in der Taunusblick-Siedlung die dringend erforderliche soziale Infrastruktur dauerhaft zu schaffen“, sagten Gerling und Bauschmann abschließend.

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