Rhein/Zimmer: Frankfurter CDU und CDA trauern um den ehemaligen Landtagsabgeordneten Helmut Lenz

Helmut Lenz
Helmut Lenz
Frankfurt am Main, 29. Dezember 2010 - Die Frankfurter CDU und die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) trauern um ihren langjährigen Landtagsabgeordneten Helmut Lenz, der an Heiligabend nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren verstarb.

Mit tiefer Bestürzung haben sie von seinem Tod am gestrigen Dienstag erfahren. Lenz, gebürtiger Westerwälder, studierte Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und wurde auch dort als Rechtsanwalt zugelassen. Seit 1962 arbeitete der Verstorbene in der Rechtsabteilung des Hauptvorstandes der IG Bau-Steine-Erden und war Vorstandsmitglied in der Zusatzversorgungskasse für das Dachdecker-, Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk sowie im Berufsbildungswerk für das Steinmetzhandwerk. Lenz, der mit der Bildhauerin und Töpfermeisterin Franziska Lenz-Gerharz verheiratet und Vater einer Tochter war, trat 1952 in die Christlich Demokratische Union und 1962 in die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ein. Bereits in seinen Studienjahren engagierte er sich im Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS), dessen Landesvorsitz er viele Jahr inne hatte. Von 1970 bis 1991 war Helmut Lenz Mitglied der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und von 1970 bis 1990 stellvertretender Landesvorsitzender der CDA Hessen. 1984 und 1989 war er Mitglied der Bundesversammlung. 1987 wurde der langjährige Landtagsabgeordnete mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse ausgezeichnet. Neben seiner politischen Arbeit, für die  er aufgrund seines Einsatzes für die heimische Apfelweinkultur von der Frankfurter Bevölkerung auch den Ehrentitel „Bembel-Lenz“ verliehen bekam, wirkte Helmut Lenz auch von 1963 bis 1979 als ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht und von 1971 bis 1984 als ehrenamtlicher Richter am Bundessozialgericht. Sein herausragendes Engagement für die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft kam nicht zuletzt in seiner Tätigkeit als Vorsitzender des CDA- Bundesschiedsgerichts (1989 bis 1990) und als Rechnungsprüfer des CDA-Bundesvorstandes in besonderer Weise zur Geltung.   

 
Zusammen mit dem Kreisvorsitzenden der Frankfurter CDA, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Zimmer, hob der Frankfurter CDU-Vorsitzende, Innenminister Boris Rhein, hervor: „Für das, was Helmut Lenz für unsere Partei, das Land Hessen und vor allem für die Stadt Frankfurt geleistet hat, sind wir ihm unendlich dankbar und mit Gedanken bei seiner Familie.“ Der CDA-Kreisvorsitzende Dr. Zimmer abschließend: „Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft in Frankfurt und Hessen hat mit ihm einen prominenten und äußerst beliebten Politiker verloren. Wir trauern um unser Mitglied Helmut Lenz, wir sind ihm unendlich dankbar, was er für uns geleistet hat und werden ihn sehr vermissen!“  

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