Mann: Gemeinsam gegen Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise

Erfolgreiche Verabschiedung des Ausschuß-Zwischenberichts / Nachhaltige Reformen in Wirtschafts- und Finanzpolitik / Mehr Bildung und Chancengleichheit

Thomas Mann MdEP
Thomas Mann MdEP
Brüssel/Frankfurt am Main, 20. Oktober 2010 - Das Europäische Parlament hat heute den Zwischenbericht des Sonderausschusses zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise (CRIS)verabschiedet.

Dieser fordert weitreichende Reformen, um die Wirtschafts- und Finanzstabilität der EU zu erhöhen und künftige Krisen zu vermeiden. "Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa! Unsere Volkswirtschaften sind so eng miteinander verflochten, dass nationale Egoismen die Krise nur verstärken würden. Eine nachhaltige EU-Wirtschafts-, Finanz- und Beschäftigungspolitik muss Grundpfeiler unseres Handelns sein", unterstrich der CDUEuropaabgeordnete Thomas Mann, der dem CRIS-Ausschuss angehört. "Die Handlungsempfehlungen des Berichts zeigen klare Wege auf. Die Bonitätsbewertung von Unternehmen muß künftig durch eine unabhängige EU-Rating-Agentur ausgeführt werden.

Hochriskanten Spekulationen muss mittels einer Finanztransaktionssteuer Einhalt geboten werden. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt muss stärker mit der Europa 2020-Strategie verknüpft werden. Wir fordern die EU-Kommission unmissverständlich auf, eine Balance zwischen Wachstum,
Chancengleichheit und Finanzmarktstabilität zu schaffen", so der
Europaabgeordnete. "Eine Steuersenkung auf Arbeit ist nötig, um Investitionen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen leichteren Zugang zu Krediten. Im sozialen Bereich steht die Förderung von Humankapital - konkret durch Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen - an vorderster Stelle", sagte Mann.

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