Ortsbegehung der CDU Zeilsheim

In Zeilsheim wird viel in Schülerbetreuung, Schul- und Vereinssport investiert

Die CDU Zeilsheim im Turnhallenneubau der Käthe-Kollwitz-Schule
Die CDU Zeilsheim im Turnhallenneubau der Käthe-Kollwitz-Schule
Frankfurt am Main, 27. September 2010 - Auf dem Programm der traditionellen Ortsbegehung der CDU Zeilsheim standen in diesem Jahr die Besichtigung der Liegenschaft des ehemaligen evangelischen Gemeindehauses in der Blaulänchenstraße und des Neubaus der Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule sowie die Besichtiguing der renovierten Stadthalle Zeilsheim.
 

An der Ortsbegehung, die vom Zeilsheimer CDU-Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Alfons Gerling durchgeführt wurde, nahm der Dezernent der Stadt Frankfurt für Wirtschaft, Personal und Sport, Stadtrat Markus Frank, teil. Ebenfalls mit dabei waren Ortsvorsteher Manfred Lipp und der Zeilsheimer Stadtbezirksvorsteher Dr. Walter Piroth. Auch die Schulleiterin der Käthe-Kollwitz-Schule, Felicitas Hendreich-Pusch, und Vereinsvertreter, darunter der Vorsitzende des Vereinsrings Zeilsheim, Bernd Bauchmann, sowie weitere interessierte Zeilsheimer Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Ortsbegehung.
 
Zur Begrüßung wies Gerling darauf hin, dass derzeit von der Stadt Frankfurt sehr viel in die Schülerbetreuung sowie für den Schul- und Vereinssport investiert würde. Dies verbessere die Infrastruktur nachhaltig.
 
Erste Station der Ortsbegehung war die Liegenschaft des ehemaligen evangelischen Gemeindehauses in der Blauländchenstraße, die für eine Ganztagsbetreung für Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule umgebaut wird und später auch als Jugendeinrichtung genutz werden soll. Die Gebäude werden so umgebaut, dass sie für 80 Kinder eine Betreuung in vier Räumen ermöglichen und zudem ein Betreuungsbüro und einen Mehrzweckraum umfassen. Der Umbau wird Ende des Jahres fertig sein und 2,19 Millionen Euro kosten.
 
Die nächste Station war der Neubau der Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule, der die bisherige Halle ersetzen soll. Der Neubau wird 3 Millionen Euro kosten und voraussichtlich im Frühjahr 2011 fertiggestellt sein. In der Zeit nach Schulschluss kann die neue Turnhalle auch durch den Vereinssport genutzt werden, wofür ein extra Geräteraum zur Verfügung stehen wird.
 
Letzte Station war dann die Stadthalle Zeilsheim, wo sich die Mandatsträger über den Stand der Renovierungsarbeiten im Untergeschoss erkundigten. Hier wurden insbesondere der Brandschutz ertüchtigt, Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verschönerung der Räume durchgeführt. Zuvor schauten sich Stadtrat Frank und die Teilnehmer der Ortsbegehung die bereits fertiggestellten Modernisierungsmaßnahmen im großen Saal an, der völlig neu nausgestattet wurde. Die Kosten dafür betragen ca. 1,3 Millionen Euro. Bernd Bauschmann vom Vereinsring verwies auf die gute Zusammenarbeit mit der Saalbau im Vorfeld der Sanierung, bei der für alle beteiligten Vereine geeignete Lösungen gefunden wurden. Dass bei einer so großen Maßnahme noch einige Arbeiten offen sind, mahnten mehrere Teilnehmer an. Insbesondere die Lüftung im Saal und in einigen Clubräumen sei vollkommen unzureichend und müsste nachgebessert werden.
 
Zudem fand eine Begehung der Gaststättenräume statt, die leer stehen, seitdem der bisherige Pächter der Gastronomie den Gaststättenbetrieb vor Beginn der Sanierungsarbeiten im Jahr 2009 aufgegeben hatte. Gegenüber den Vertretern der Saalbau setzten sich die CDU-Mandatsträger nochmals nachdrücklich dafür ein, dass möglichst schnell ein neuer Pächter gefunden wird. Die Schließung der Gaststätte und eine Umwandlung des Gastraums in einen Clubraum lehnt die CDU Zeilsheim ab. „Die Stadthalle Zeilsheim hat als einzige Räumlichkeit im Stadtteil ein Platzangebot für 100 Personen, was nicht nur von den Vereinen, sondern auch für private Feiern genutzt wird“, betonte CDU-Vorsitzender Alfions Gerling. „Die gute Bewirtung der Stadthalle war immer die Voraussetzung dafür, dass Veranstaltungen dort erfolgreich durchgeführt werden konnten. Wenn die Gaststätte nicht weiter betrieben würde und eine Bewirtung nur noch durch externe Cateringfirmen möglich wäre, hätte dies negative Auswirkungen für die Attraktivität der Veranstaltungen in der Stadthalle.“

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