Junge Union unverändert gegen verkaufsoffenen Sonntag am 3. Oktober

Ulf Homeyer, JU-Kreisvorsitzender
Ulf Homeyer, JU-Kreisvorsitzender
Frankfurt am Main, 31. August 2010 - Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, zeigte sich angesichts der Pläne, den diesjährigen Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt zu einem verkaufsoffenen Sonntag zu erklären, unverändert entsetzt.

„Überall wird moniert, dass die deutsche Wiedervereinigung noch nicht in den Köpfen der Menschen verankert ist, gleichzeitig will man, dass die Leute am unserem Nationalfeiertag einkaufen gehen“, so Homeyer.

 
Während andere Ländern ihren Nationalfeiertag ausgiebig feierten, wie beispielsweise die USA, fänden in Deutschland ohnehin zu wenige öffentliche Veranstaltungen statt, die diesem Tag angemessen Rechnung tragen würden. „Ich finde es beschämend, dass solche Überlegungen überhaupt und wann auch immer in den letzten Monaten getätigt wurden“, so der Kreisvorsitzende weiter. Die JU fordert darüber hinaus die Umbenennung einer großen Frankfurter Straße in „Straße der deutschen Einheit“. „Während jedem halbgaren und halbwegs „populären“ Kommunisten eine Straße gewidmet wird, bleibt der wichtigste Tag der deutschen Geschichte völlig vernachlässigt“, empörte sich der JU-Vorsitzende.
 
Damit werde jede Form des friedlichen Patriotismus, den alle während der WM so geschätzt haben, wissentlich im Keim erstickt. Schon die Tatsache, dass nur wenige öffentlich Gebäude in Frankfurt die deutsche Flagge hissten, sei bedauerlich und sollte nach Ansicht der JU schnell geändert werden.
 

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