Heuser: Schienenverkehr aus einer Hand anbieten

CDU-Fraktion begrüßt Erteilung der Konzession für die VGF durch den Regierungspräsidenten

Frankfurt am Main, 23. Juni 2010 - Die Direktvergabe des Schienenverkehrs (Straßenbahn, U-Bahn) an das städtische Verkehrsunternehmen VGF ist aus Sicht der CDU-Fraktion ein wichtiger Meilenstein bei der Sicherstellung der Schienenverkehrsleistung als Rückgrat des Öffentlichen Nahverkehrs in Frankfurt am Main.

Das europäische Vergaberecht lässt eine sogenannte In-House-Vergabe zu. Die Koalition aus CDU und Grünen hat sich für diesen Weg entschieden, um die Schieneninfrastruktur, den Fahrzeugpark, die Fahrleistung und das Fahrplanangebot aus einer Hand anzubieten. Die Mitarbeiter der VGF haben im Rahmen von Konsolidierungsprogrammen für diese In-House-Vergabe erhebliche Vorleistungen erbracht, die nach Auffassung des verkehrspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion, Helmut Heuser, jetzt honoriert worden sind: „Unser Verkehrsunternehmen, dessen wichtigster Bereich der Schienenverkehr ist, steht nun vor einer sicheren und planbaren Zukunft. Gleichzeitig kann der Öffentliche Nahverkehr in Frankfurt am Main im Interesse der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt weiterentwickelt werden. Wir wollen das Angebot ausbauen, um mehr Menschen davon zu überzeugen, den Öffentlichen Nahverkehr zu benutzen. Dabei soll auch der Service – insbesondere Pünktlichkeit, Sauberkeit und bequemes Ticketing – verbessert werden“.
 
Heuser sieht keinen Widerspruch zu dem Wettbewerb im Busverkehr, der durch die Koalition in Frankfurt am Main durchgesetzt worden ist. Diese habe erhebliche Einsparungen gebracht, die in zusätzliche Fahrplanangebote und Busleistungen eingeflossen seien. Beim Schienenverkehr, der hohe Investitionskosten erfordere und gerade in einer Stadt mit einem dichten Liniennetz komplex miteinander verzahnt sei, sei es wichtig, dass alles aus einer Hand angeboten werde.

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