CDU Praunheim/Westhausen: Sanierung der Heinrich-Lübke-Siedlung – eine einmalige Chance für die Siedlung und für Praunheim

Frankfurt am Main, 18. Mai 2010. „Die Pläne für eine Sanierung der Heinrich-Lübke-Siedlung sind eine einmalige Chance für die Siedlung selbst und für Praunheim insgesamt“, so äußerte sich der Vorsitzende der CDU Praunheim, der Stadtverordnete Dr. Walter Seubert, zur aktuellen Diskussion über die Pläne der ABG Holding für eine ganzheitliche Sanierung und Weiterentwicklung dieser Siedlung.

In den vergangenen Wochen wurden von einigen Mieterinnen und Mietern in der Siedlung allerdings Sorgen und Ängste geäußert hinsichtlich des Fortbestands eines Hauses, des Ersatzes der Loggien durch Balkone und der möglichen Auswirkungen auf Wohnrechte und Miethöhe. Dazu Walter Seubert: „Diese Befürchtungen gilt es sehr ernst zu nehmen. Es war immer klar, dass die Ergebnisse des Gutachterverfahrens einen Vorschlag für die weitere Diskussion darstellen und nicht in Stein gemeißelt sind. Allerdings wird man es dabei naturgemäß wohl nicht allen recht machen und auch nicht jeden Einzelwunsch berücksichtigen können. Dringend erscheint mir jedoch, dass die ABG Holding in nächster Zeit parallel zu den bislang laufenden Mieterbeteiligungsprozessen gezielte Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses 54 und der Altenwohnanlage führt, um gerade dort bestehende Sorgen aufzugreifen, zu erörtern und zu klären. Weiterhin halte ich es für wichtig und sinnvoll, zur Beantwortung der offenen Fragen ein Informationsblatt herauszugeben, zu verteilen und regelmäßig fortzuschreiben, um den aktuellen Diskussionsstand für alle noch transparenter zu machen.“
 
Zugleich betont die CDU Praunheim/Westhausen, dass das Gesamtprojekt nicht zerredet werden dürfe. Es sei kein Platz für Panikmache und das Schüren von Ängsten; wichtig seien vielmehr das transparente Darstellen und Diskutieren der vorliegenden Pläne und klare Vorstellungen von dem, wo sich die Siedlung realistischerweise hinentwickeln soll.
                                                            
Weiterhin betonte Seubert: „In den vergangenen Jahren wurde ständig über die Heinrich-Lübke-Siedlung und dort bestehende Probleme diskutiert. Ich erinnere dazu an die Einrichtung eines Wachdienstes durch die ABG-Holding. Ausfluss dieser Analysen und Erörterungen ist ja auch, dass die Siedlung nunmehr erfreulicherweise in das Frankfurter Programm „Aktive Nachbarschaft“ aufgenommen worden ist. Soweit in den letzten Wochen vereinzelt der Eindruck erweckt worden ist, dass in der Siedlung kein Veränderungsbedarf vorhanden ist und doch alles zum Besten steht, kann ich diese Meinung nicht teilen. Man müsste sich dann schon fragen, in welcher Welt man die letzten Jahre gelebt hat. Uns als CDU ist es wichtig, dass das Sanierungs- und Modernisierungsprojekt für die Heinrich-Lübke-Siedlung mit einem Höchstmaß an Zustimmung der Bewohnerinnen und Bewohner erfolgreich umgesetzt wird. Dies gilt nicht zuletzt für die Verbesserung der Nahversorgung, wovon vor allem die älteren Bewohnerinnen und Bewohner profitieren würden, und auch für die energetischen Zielsetzungen. Es ist Zeit für den großen Wurf, nicht für Stückwerk. Davon haben alle einen Nutzen: die Mieterinnen und Mieter, die Heinrich-Lübke-Siedlung, der Stadtteil Praunheim und die Stadt Frankfurt.“
 
 

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