Fay: Lufthansa braucht ein Überbrückungsdarlehen und keine Verstaatlichung

Christoph Fay, Vorsitzender des FA Wirtschaft der Frankfurter CDU
Christoph Fay, Vorsitzender des FA Wirtschaft der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 31. März 2020 - "Peter Feldmann, der Frankfurter Oberbürgermeister, der es mit der Autobranche und dem Luftverkehr in Frankfurt Rhein Main bisher nicht gut gemeint hat, entdeckt auf einmal sein Herz für die Deutsche Lufthansa und will diese verstaatlichen.

Unvergessen sind seine Attacken auf den Frankfurter Flughafen und die Deutsche Lufthansa in seinen beiden OB Wahlkämpfen.Peter Feldmann wechselt einmal wieder seinen Standpunkt. Die Frankfurter wissen, OB Feldmann ist nicht ein Freund, sondern ein Gegner des Luftverkehrs in Frankfurt.
 
Als Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Messe ist er mit seiner überzogenen Kritik am Auto dafür verantwortlich, dass die IAA nach München abgewandert ist. Jetzt will er als Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt die Deutsche Lufthansa retten. Dies ist wohl eine Nummer zu groß für Peter Feldmann. Darum kümmert sich im Hintergrund schon Bundeskanzlerin Merkel und ihr Kabinett. Die Deutsche Lufthansa ist ein privatrechtlich wirtschaftlich sehr erfolgreich geführtes Unternehmen, das kerngesund ist, durch die Corona Krise 95 Prozent seiner Flotte am Boden stehen hat und deshalb unverschuldet momentan sehr geringe Umsätze generiert.
 
Nach der Corona Krise wird in Deutschland und vor allem am größten Hub der Deutschen Lufthansa in Frankfurt nach und nach der Flugverkehr zurückkommen. Bei einer schweren Rezession mag dies ein wenig länger dauern, aber es wird dann wieder ein gewisses Maß an Normalität zurückkehren. Und Lufthansa wird dann wieder profitabel sein. Deswegen: Was die Deutsche Lufthansa momentan braucht, ist ein Überbrückungsdarlehen und nicht eine Verstaatlichung.
 
Lufthansa hat in den vergangenen Jahrzehnten Krisen immer aus eigener Kraft Krisen gemeistert. Dies verdankt sie einem exzellenten Management. Und dies wird auch nach dieser Krise wieder so sein. Als Frankfurter würde ich mir diese Exzellenz auch für die Spitze der Frankfurter Stadtverwaltung wünschen."

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