Kevin Bornath, Vorsitzender der JU West
Kevin Bornath, Vorsitzender der JU West
Frankfurt am Main, 06. Februar 2017. Die Junge Union Frankfurt-West (JU West) setzt sich für eine neue Sicherheitsinitiative ein, die Frauen mehr Sicherheit beim Ausgehen bieten soll.

Frei nach dem Vorbild der britischen Aktion „Ask for Angela“ möchte die JU West mit Hilfe der Stadtverordnetenversammlung und Stadt Frankfurt in Clubs, Bars und Restaurants dafür werben, dass Frauen sich an das Personal wenden können, wenn sie einmal in eine unangenehme Situation, wie einem miesen Date oder Belästigung auf der Tanzfläche, geraten sollten. Die Initiative sieht vor, dass Frauen durch das Einbauen eines bestimmten Satzes im Gespräch mit dem Personal - diskret und ohne großes Aufsehen - die nötige Hilfe erhalten sollen, um aus einer beklemmenden Situation zu entkommen.

Kevin Bornath, Vorsitzender der JU West erklärte, das Prinzip beruhe darauf, dass durch das Sagen des Signalsatzes ein automatisierter Prozess in Gang trete, bei dem die Hilfesuchende keine weiteren Erklärungen geben müsse und so die Hemmschwele sinke, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Prinzip lässt sich mit der Idee der in Frankfurt bereits bestehenden Aktion "Noteingang – hier finden Kinder Hilfe" vergleichen, bei denen ein Aufkleber an der Ladenfront Kindern signalisiert, dass sie im entsprechenden Geschäft Hilfe bekommen, sollten sie in eine Notsituation geraten. Stephan Siegler, Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung und Polizist, sieht in der Idee großes Potenzial, um das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken und die Bürgerinnen der Stadt besser zu schützen.

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