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Baustelle Riederwald - Frankfurter CDU will Minderung der Belastungen für Anwohner

Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter,  Vorsitzender des Fachausschusses Stadtentwicklung der Frankfurter CDU
Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter, Vorsitzender des Fachausschusses Stadtentwicklung der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 2. Dezember 2015 - Der Riederwaldtunnel ist und bleibt für Frankfurt am Main das drängendste Straßenverkehrsprojekt mit großen Entlastungswirkungen – nicht nur für die vielbefahrene Straße „Am Erlenbruch“ im Stadtteil Riederwald, sondern auch für die Wilhelmshöher Straße, die Borsigallee und die Hanauer Landstraße.

Durch das vom Hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir veranlasste Verfahren zur Aktualisierung der Planungsgrundlagen werden die Bauarbeiten an der Tunnelröhre allerdings nicht wie geplant jetzt, sondern frühestens vor der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnen.

 
Nach Auffassung der Frankfurter CDU soll der Straßenbaulastträger Hessen Mobil die verbleibende Zeit bis zum Baubeginn des Riederwaldtunnels nutzen, um rechtzeitig über die mit der Baustelleneinrichtung und –durchführung einhergehenden Belastungen für die Anwohner zu informieren. „Wir wollen mehr Transparenz und Offenheit bei der Vorbereitung und Ausführung der Baumaßnahme, denn es wird für die Anwohner zu vorübergehenden Belastungen vor allem durch Lärm, aber auch Straßenschmutz und erhöhte Staubemissionen kommen“, sagte der Vorsitzende des Fachausschusses Stadtentwicklung der Frankfurter CDU, Dr. Nils Kößler. Es sei bei dieser Großbaustelle leider zu erwarten, dass Baumaschinen häufig in unmittelbarer Nähe zu den anliegenden Wohngebieten mit der dort befindlichen Grundschule eingesetzt werden. „Baulärm lässt sich aber durch lärmgeminderte Verfahren oder einfach mit überlegten Abschirmmaßnahmen wirksam verringern. Allein durch eine kluge ‚Lärmplanung‘ kann viel Baulärm vermindert werden“, so Kößler, der von Hessen Mobil im Vorfeld der Baustelleneinrichtung konkrete Schritte erwartet, die zu einer Minimierung der Lärm- und Schadstoffbelastung während der Bauarbeiten führen.
 
„Bis 2018 ist noch genügend Zeit, um eine für die CDU unverzichtbare öffentliche Vorstellung der Baustelleneinrichtung, des Bauablaufs, der Bauverfahren und der vorgesehenen Maßnahmen zur Baulärm- und Schadstoffminderung vorzubereiten. Wir wollen, dass die Bürger noch vor Aufnahme der Bautätigkeit einbezogen werden und Kritik sowie Verbesserungsvorschläge einbringen können“, erklärte der Christdemokrat. „Für die Dauer der Baustelle schwebt uns vor, dass Hessen Mobil auf schnellstem Wege die jeweiligen Lärm- und Stickstoffdioxidmesswerte publiziert, um die Einhaltung der Richtwerte oder Verbesserungsbedarf feststellen zu können. Wir schlagen außerdem vor, einen Runden Tisch einzurichten, der Anwohner mit Hessen Mobil zusammenbringt, sich mit den Auswirkungen der Bauarbeiten sowie Verbesserungen im Sinne der Anwohner befasst und bei anhaltenden, unvermeidbaren Lärmbelästigungen ggf. auch ‚Lärmpausen‘ thematisiert“, sagte Kößler. „Es ist wichtig, die Belastungen soweit wie möglich zu verringern und eine optimale Kommunikationsform mit der Bürgerschaft zu etablieren. Ist der Tunnel einmal fertig, wird nicht nur der von endlosen Autoschlangen geprägte Riederwald von Lärm und Abgasen entlastet, sondern alle Bürger werden von dem verkehrlichen Nutzen dieses Straßenbauprojekts profitieren“, so Kößler.
 
 
 
 

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