Junge Union Frankfurt fordert bessere Koordination im Straßenverkehr

Schäfer: Baustellen bringen Frankfurter Innenstadt zum Erliegen

Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender , Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 5
Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender , Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 5
Frankfurt am Main, 5. November 2014 - Die Junge Union Frankfurt fordert den Verkehrsdezernenten auf die vielen Baustellen im Straßenverkehr in Frankfurt besser zu koordinieren und damit einem Verkehrskollaps im Innenstadtbereich entgegenzuwirken. Durch zu viele Baustellen komme die Innenstadt nach und nach zum Erliegen.

 
„Alleine schon die pure Anzahl der Verkehrsbaustellen im Innenstadtbereich grenzt an massive Fehlplanung. Ein- und Ausfallstraßen, sowie Brücken sind teils oder komplett gesperrt. Für viele Pendler ist dies mittlerweile ein Alptraum“, so Martin-Benedikt Schäfer, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt. Die Baustellen, die zurzeit die Stadt lahm legen, lesen sich wie das ‚Who is Who‘ der Hauptstraßen im Innenstadtbereich.

„Nennen wir mal ein paar eklatante Fälle: Teilsperrung am Untermainkai, Teilsperrung am Deutschherrnufer, Teilsperrung der Alten Brücke, komplette Sperrung der Carl-Ullrich-Brücke und die komplette Sperrung stadteinwärts auf der Stresemannallee. Für viele Autofahrer sind damit nördlich und südlich des Mainufers die Wege aus der Innenstadt und in die Innenstadt gesperrt oder viel befahren“, erklärt Schäfer, der für dieses Chaos den Verkehrsdezernenten der Stadt Frankfurt, Stefan Mayer, verantwortlich macht.
 

„Es kann doch nicht sein, dass gleichzeitig viele der wichtigen Zufahrtsstraßen gesperrt sind. Nicht nur der Stress für die Pendler ist eine Folge daraus, sondern auch Probleme für Transporte der Industrie. Ich erkenne hier keine klare Koordinierung seitens des Dezernenten, dessen Planung einer Katastrophe gleicht“, wird der Kreisvorsitzende deutlich. Für die größte politische Jugendorganisation in Frankfurt wären die vielen Staus im Innenstadtbereich vermeidbar und dies müsste das Ziel eines Verkehrsdezernenten sein. „Anstatt sich für eine Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer einzusetzen, wird hier einseitige Verkehrspolitik zu Lasten der Autofahrer gemacht. Es ist doch wohl klar, dass ein Pendler morgens und abends keine riesigen Umwege fährt, sondern den kürzesten und an sich schnellsten Weg nutzen möchte. Auch dem muss von Seiten der Politik Rechnung getragen werden“, betont Schäfer, der dem Dezernenten zuruft, dass Frankfurt eben auch eine Autofahrerstadt sei.
 

Die Junge Union Frankfurt sieht einhergehend mit den vielen Staus im Innenstadtbereich auch Probleme für den Einzelhandel in Frankfurt. „Gerade am Wochenende, wenn in Sachsenhausen auch noch Flohmarkt ist, staut es sich so lange, dass viele Käufer lieber ins Umland fahren und beispielsweise im Main-Taunus-Zentrum einkaufen gehen, anstatt auf der Zeil und den umliegenden Straßen. Das schädigt das Geschäft und ist eine Konsequenz aus der Fehlplanung des Verkehrsdezernenten“, so Martin-Benedikt Schäfer.
 

„Herr Majer es ist nicht fünf vor 12, es ist bereits kurz nach 12. Handeln sie jetzt, um wenigstens etwas wieder gutzumachen. Es wird Zeit“, fordert Schäfer den Dezernenten abschließend zum Handeln auf.

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