Wiesmann: Qualitativ hochwertige Kinderbetreuung in Hessen

„Dialog und Weiterentwicklung im Sinne der Kinder und Familien“

Bettina M. Wiesmann MdL
Bettina M. Wiesmann MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 16. Juli 2014 - „Eine gute Betreuung ist für das Aufwachsen aller Kinder von großer Bedeutung. Mit dem Kinderförderungsgesetz haben wir mehr Geld, mehr Qualität und mehr Gerechtigkeit in die Betreuung unserer Kinder gebracht.

Der Ausbau des Betreuungsangebots ist gut vorangekommen, der Rechtsanspruch landesweit erfüllt. Wir investieren so viel Geld wie noch nie, und wir etablieren ebenfalls landesweit hohe Mindeststandards in der Qualität. Um die Betreuungsqualität nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln, wurde die Landesförderung für die Kinderbetreuung ab dem 1. Januar 2014 auf durchschnittlich 424,5 Millionen Euro pro Jahr erhöht, und es wurden Qualitätsanreize gesetzt.

Dies zeigt den besonderen Stellenwert, den die Hessische Landesregierung einem qualitativ hochwertigen Angebot zur Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern beimisst“, erklärte die Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion für Familienpolitik und frühkindliche Bildung, Bettina M. Wiesmann.

„Der Runde Tisch Kinderbetreuung ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Kinderbetreuung und Kinderförderung in Hessen noch besser aufzustellen. Wir begrüßen den konstruktiven Austausch zwischen Trägern, Verbänden und der Politik, der vergangene Woche beim Runden Tisch Kinderbetreuung über die wichtigsten Aspekte der Betreuungssituation in Hessen stattgefunden hat – vom U3-Ausbau über die weitere Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans 0-10, die Sprachförderung, die Tagespflege, die Fachkräftegewinnung bis hin zum Kinderförderungsgesetz.

Die Landesregierung hat deutlich gemacht, wie wichtig ihr ein enger Austausch mit den Verbänden und Kommunen und der frühzeitige und dauerhafte Dialog mit den Betroffenen sind. Ein erstes Ergebnis wurde bereits erreicht: Die Landesregierung wird eine Anschubfinanzierung für diejenigen Träger anbieten, die neue U3-Betreuungsangebote oder –gruppen erst nach dem im Gesetz vorgesehenen Stichtag 1. März an den Start bringen und deswegen ihre Plätze erst später melden können,“ so Wiesmann.

„Wir begrüßen zudem die Einigung auf eine neue Rahmenvereinbarung Integrationsplatz zwischen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege und den kommunalen Spitzenverbänden. In Hessen werden dadurch die bisherigen hohen fachlichen Standards bei der gemeinsamen Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen gesichert. Es ist richtig und wichtig, dass bei der Aufnahme von Kindern mit Behinderungen die Platzzahl in der Kita-Gruppe reduziert wird. Dadurch können zusätzliche Fachkraftstunden dem besonderen Bedarf von Kindern mit Behinderungen gerecht werden.

Gerade für die Eltern von Kindern mit Behinderungen ist es wichtig zu wissen, dass ihre Kinder gut betreut werden. Die Landesregierung stellt für die Umsetzung der Rahmenvereinbarung zusätzlich zehn Millionen Euro im Haushaltsjahr 2014 zur Verfügung. Die Pauschalen für die Kinderbetreuung wurden zuvor bereits durch das Kinderförderungsgesetz angehoben. Dadurch zeigen wir, wie besonders wichtig uns eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ist“, stellte Wiesmann fest.

„Die SPD hat bedauerlicherweise einen Antrag vorgelegt, der die von gegenseitigem Respekt und sachorientierter Zugewandtheit geprägte Atmosphäre des Runden Tisches gleich wieder verlässt und in alte Streitmuster und fundamentale Unterstellungen zurückfällt“, bedauerte Wiesmann. „In der Sache versperrt sie sich damit jedem Fortschritt.“

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