Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Süd
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Süd
Frankfurt am Main, 31. Juli 2012 - Die Junge Union Frankfurt Süd kritisiert Oberbürgermeister Peter Feldmann und seine Äußerungen zum Occupy-Zeltlager. Feldmann hatte gestern angekündigt sich für das Occupy-Zeltlager einsetzen zu wollen.
 

 
„Monate lang hat niemand etwas von Peter Feldmann zu diesem Thema gehört. Jetzt, wo das Thema wieder aktuell ist, kommt er mit „Wischiwaschi“ Aussagen daher“, kritisiert der Vorsitzende der JU Süd Martin-Benedikt Schäfer. Vor der Beantwortung der entscheidenden Frage, ob er das Zeltlager als Dauereinrichtung sieht drückt sich jedoch Peter Feldmann. Stattdessen versteckt er sich hinter dem Verweis auf mögliche juristische Auseinandersetzungen. Ein solch zauderndes Verhalten ist für einen Frankfurter Oberbürgermeister unwürdig.
 

Seit Wochen gibt es Berichte über die katastrophalen Zustände im Zeltlager. Dort hausen Aktivisten, Obdachlose und Alkoholkranke zwischen Müllbergen und Rattenkolonien. Feldmann hat jedoch nach eigener Aussage noch eine sehr differenzierte Position zum Thema Occupy und plant eine Veranstaltung in der Oper. „Herr Feldmann sollte selbst in das Lager ziehen. Dort kann er sich dann eine abschließende Meinung zum Thema Occupy bilden“, schlägt Schäfer vor.
 

Am besten er packt seinen Schlafsack noch heute. Denn bereits in den nächsten Tagen könnte das Lager Geschichte sein. „Wir gehen weiter davon aus, dass das Lager alsbald geräumt wird“, so Schäfer abschließend.

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