Heuser: Neue Etappe der DomRömer-Bebauung hat begonnen

CDU-Fraktion will Vorrang für Rekonstruktionen

Helmut Heuser, Spitzenkandidat der Frankfurter CDU
Helmut Heuser, Spitzenkandidat der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 23. März 2011 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Helmut Heuser, hat die heute vorgestellten Preisträger des Wettbewerbs „DomRömer Bebauung“ zu ihren hervorragenden Leistungen beglückwünscht.

Der Fraktionsvorsitzende lobte ausdrücklich die Arbeit der prämierten Architekten aus Deutschland, Italien und der Schweiz. Sie hätten aufgrund der geforderten Details keine alltägliche Aufgabe übernommen. „Die neue Altstadt hat jetzt ein konkretes Gesicht bekommen. Zusammen mit den rekonstruierbaren Häusern wird auf den einzelnen Baufeldern eine harmonische, zeitgemäße Architektur entstehen, die in ihrer Qualität, etwa bei den Fassaden, der Schieferdeckung oder den Sockeln aus Sandstein, den Rückgriff auf die Bauhandwerkskunst der früheren Altstadt wagt. Es ist erfreulich, dass alle Entwürfe so den Vorgaben der Gestaltungssatzung gefolgt sind“, sagte Heuser.


Gleichwohl stellte Heuser in diesem Zusammenhang auch unmissverständlich klar, dass seine Fraktion über den Aufsichtsrat der DomRömer GmbH auf die Auswahl der Siegerentwürfe für jene Parzellen, für die es mehr als einen Preisträger gebe, Einfluss nehmen werde. Auch die insgesamt 17 vom Magistrat als möglich festgestellten Rekonstruktionen stünden für die Union nicht zur Disposition. „2006 sind wir noch von vier Rekonstruktionen ausgegangen. Heute können von 35 insgesamt auf dem Areal zu bauenden Häusern 17 rekonstruiert werden. Das muss doch für alle Freunde der Altstadt eine gute Nachricht sein“, so Heuser. „Acht Gebäude werden in Bauherrenschaft der Stadt rekonstruiert, das ist beschlossen. Auch wenn jetzt für einzelne der zusätzlichen neun Parzellen, auf denen ebenfalls rekonstruiert werden kann, zum Beispiel auf der Parzelle der ‚Grünen Linde’, reizvolle Entwürfe für Neubauten vorliegen, muss vorrangig rekonstruiert werden, wenn es einen Investor gibt, der das finanzieren will. Das steht für uns fest, und dafür werden wir uns mit Nachdruck einsetzen“, kündigte Heuser an.

Die geplante Mischung aus Wohnen, Kultur und Gastronomie werde das Gebiet zwischen Dom und Römer beleben und für Einheimische wie Touristen attraktiv machen. „Nach dem von der CDU-Fraktion durchgesetzten und bereits erfolgten Abriss des Technischen Rathauses stehen wir jetzt vor der nächsten Etappe des Projekts: Wenn 2012 mit den ersten Hochbauten begonnen wird, bekommt Frankfurt am Main einen neuen Anziehungspunkt und schließt mit dem Wiederaufbau von Teilen der Altstadt eine offene Wunde seiner Stadtgeschichte“, so Heuser abschließend.

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