Senioren Union: Landesärztekammer und Krankenkassenverbände sollen sich um mehr ärztliche Versorgung in häuslicher Umgebung kümmern

Stadtrat Christof Warnke, Vorsitzende der Frankfurter Senioren Union
Stadtrat Christof Warnke, Vorsitzende der Frankfurter Senioren Union
Frankfurt am Main, 17. September 2010 - Pflegebedürftige und Schwerbehinderte, die in eigener Wohnung leben, werden unzureichend in ihrer häuslichen Umgebung ärztlich versorgt. Die Frankfurter Senioren Union der CDU bezeichnet es als Skandal, dass die Landesärztekammer und die Verbände der Krankenkassen offenbar nichts tun wollen, diesen Mangel zu beheben.
 
 

Der Vorsitzende der Senioren Union, Stadtrat Christof Warnke, verweist auf einen Bericht des Magistrats, in dem festgestellt wird, „dass sowohl bei der Landesärztekammer als auch den Verbänden der Krankenkassen an einem möglichen Modellversuch für die Versorgung von Pflegebedürftigen und Schwerbehinderten in häuslicher Umgebung kein Interesse besteht.“
 
Nicht einmal zu einer Stellungnahme zur Thematik seien die beiden Organisationen bereit gewesen. Auf eine Anregung des Ortsbeirats 3 hin hatte der Magistrat die Landesärztekammer und die Verbände der Krankenkassen seit 2009 mehrfach angeschrieben und um Stellungnahme gebeten, vergeblich.

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