Harsche: Nied braucht eine neue Grundschule

CDU-Fraktion warnt, Kinder könnten ohne einen Grundschulplatz bleiben

Dr. Johannes Harsche, CDU-Stadtverordneter
Dr. Johannes Harsche, CDU-Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 29. April 2020 - Der Stadtverordnete Dr. Johannes Harsche, Sprecher in der CDU-Fraktion im Römer für die westlichen Stadtteile, hält eine neue Grundschule im Stadtteil Nied für dringend erforderlich.

„Wir sehen die Gefahr, dass Grundschulkinder in Nied nicht beschult werden können, weil die erforderlichen Grundschulkapazitäten fehlen“. Laut aktueller Fortschreibung des Schulentwicklungsplans sei für die allgemeinbildenden Schulen im gesamten Planungsbezirk 6 ein deutlicher Anstieg der Grundschulkinder um etwa 500 Schülerinnen und Schüler prognostiziert.

„In Nied selbst kommen die Bedarfe für die erweiterte schulische Betreuung sowie für Hort- und Kitaplätze hinzu. Nötige Erweiterungsbauten für die Niddaschule und die Friedrich-List-Schule stehen noch auf dem Papier. Aber Wohnbauvorhaben wie das in Bau befindliche ABG-Projekt am „Nieder Loch“ zwischen Mainzer Landstraße und dem Ortsrand von Alt-Nied mit 130 Wohneinheiten verstärken den Bedarf an Schulplätzen jetzt bereits. Die hier örtlich zuständige Niddaschule ist am Limit, jede neue Idee, die sie entlasten könnte, sollte geprüft werden“, so Harsche.

Der Stadtverordnete begrüßt deshalb, dass der Magistrat jetzt auf Initiative der CDU-Fraktion auch das Gelände der Panoramaschule auf Möglichkeiten für einen Ausbau von Grundschul- und Betreuungskapazitäten prüft. „Da der ursprünglich geplante Ausbau von Sportflächen an diesem Standort bereits seit Jahren stagniert und scheinbar nicht weiter vorangetrieben werden kann, bietet es sich an, andere Möglichkeiten für die brachliegende Fläche zu prüfen“, meint Harsche. Gerade die Nachbarschaft zu einer Grundschule mit möglichen Kooperationsklassen und/oder einer Kinderbetreuungseinrichtung könnte für beide Seiten positive Synergieeffekte im Bereich der Inklusion mit sich bringen. Die Schulleitung der Panoramaschule habe sich gegenüber dem Bau einer weiteren Bildungseinrichtung auf ihrem Gelände und einem möglichen „Campusgedanken“ in einem ersten Gespräch sehr aufgeschlossen gezeigt, sagt der CDU-Politiker.

„Deswegen ist die jetzt beauftragte Prüfung aller möglichen Varianten wichtig, insbesondere für den Fall, dass über die Nutzung alternativer Sportanlagen eine ausreichende Versorgung der Panorama-Schule mit Sportflächen gewährleistet werden kann. Wir halten es für dringend erforderlich, dass Bildungsdezernentin Sylvia Weber die Planungen zur Verbesserung der Grundschulplatzversorgung in Nied vorantreibt und dazu auch diese Idee eingehend, aber zügig prüft“.

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