Wiesmann: Brand an der Frankfurt University of Applied Sciences trifft Hochschule zu besonders bitterem Zeitpunkt. Dank an Einsatzkräfte, kein Verständnis für Schaulustige!

Bettina M. Wiesmann MdB
Bettina M. Wiesmann MdB
Frankfurt am Main, 26. März 2020 - Die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Frankfurter Norden, Süden und Osten, Bettina M. Wiesmann (CDU), zeigt sich betroffen über den Brand in der Frankfurt University of Applied Science (vormals Fachhochschule).

Am gestrigen Nachmittag war auf dem Dach des Gebäudes 9 ein Feuer ausgebrochen. Über 100 Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt. „Menschen wurden nicht verletzt, das ist die wichtigste Nachricht. Trotzdem trifft der Brand gerade dieses Gebäude zu einem besonders bitteren Zeitpunkt”, bedauert Wiesmann.

So sollte eben jenes Gebäude in Kürze als Startpunkt der sog. Campusmeile präsentiert werden. Die im Nordend lebende MdB hatte dieses Leuchtturmprojekt gemeinsam mit dem kulturpolitischen Sprecher der CDU-Römerfraktion, Dr. Thomas Dürbeck, und dem damaligen Vorsitzenden der CDU Nordend, Rainer Krug, sowie den drei Hochschulpräsidenten 2016 entwickelt und öffentlich ins Gespräch gebracht. „Die Campusmeile bietet Riesenchancen zur weiteren Vernetzung und Stärkung der Innovationsfähigkeit am Wissenschaftsstandort Frankfurt. Unnötige Verzögerungen müssen vermieden werden. Dem von Präsident Dievernich eingerichteten Krisenstab muss nun jede Unterstützung der staatlichen Stellen zukommen. Auch ich persönlich werde nach Kräften unterstützen”, versichert Wiesmann.

Wiesmann dankte den Rettungskräften herzlich für ihren Einsatz. „Die Zusammenarbeit der Berufsfeuerwehr und der beteiligten freiwilligen Feuerwehren hat noch größere Schäden verhindert. Unsere Einsatzkräfte leisten gerade in diesen Tagen Außergewöhnliches”, so Wiesmann.

Scharfe Kritik übte sie an den zahlreichen Schaulustigen. „Unabhängig von der Frage, ob Einsatzkräfte behindert werden oder nicht: Gerade in diesen schweren Zeiten muss alles unterlassen werden, was die Effektivität von Rettungseinsätzen mindert. Für ein solches Verhalten fehlt mir jedes Verständnis”, so Wiesmann abschließend.

 

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