Schlag ins Gesicht für die Frankfurter Sicherheits- und Rettungskräfte

CDU kritisiert Plakatkampagne der Fraktion „Die Linke“

Benjamin Wiewiorra, Vorsitzender des FA Sicherheit der Frankfurter CDU
Benjamin Wiewiorra, Vorsitzender des FA Sicherheit der Frankfurter CDU

Frankfurt am Main, 09. März 2020. Fassungslos zeigt sich die CDU-Ortsbeirätin Claudia Ehrhardt über die aktuelle Plakataktion der Römer-Fraktion „Die Linke“ zum Thema „Wessen Freund, wessen Helfer“, die auf eine Veranstaltung hinweist, bei der „ein kritischer Blick auf die Staatsgewalt“ geworfen werden soll.

„Wer in Zeiten von zunehmender Gewalt gegen Sicherheits- und Rettungskräfte ein so gestaltetes Plakat veröffentlicht, stärkt all jenen den Rücken, die gewaltbereit sind und liefert ihnen die vermeintliche Legitimation für ihr inakzeptables Verhalten“, erklärt die Christdemokratin. „Sollte das Handeln oder Verhalten einzelner Sicherheits- oder Rettungskräfte Anlass zur Kritik und Diskussion geben, dann muss das natürlich thematisiert werden. Ein solches Plakat wird diesem Anliegen allerdings in keiner Weise gerecht, denn es verunglimpft alle Polizeibeamten“, so Benjamin Wiewiorra, Vorsitzender des Fachausschusses Sicherheit der CDU, Ortsbeirat in Fechenheim und selbst Polizist.

Einig sind sich beide, dass dieses Plakat ein weiterer Beweis für die „Verrohung“ der aktuellen Diskussionskultur in unserer Stadt ist. Die politische Debattenkultur müsse sich wieder auf das Niveau der inhaltlichen Auseinandersetzung begeben. Die Herabsetzung durch Worte und Bilder  muss aufhören. „Offensichtlich haben Partei und Fraktion der ‚Linken‘ hier generell noch Nachholbedarf und nicht nur einzelne Mitglieder, die sich im Eifer einer Debatte im Ton vergreifen“, so Ehrhardt und Wiewiorra. Die Christlichen Demokraten wünschen sich, dass die Plakate abgehängt werden und dafür die aktuelle „Respekt-Kampagne für Sicherheits- und Rettungskräfte“ des Präventionsrates der Stadt Frankfurt unterstützt wird.

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