Jan Schneider klar als CDU-Kreisvorsitzender bestätigt

Jan Schneider, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Jan Schneider, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU

Frankfurt am Main, 7. März 2020. Auf dem Parteitag der Frankfurter CDU, der am vergangenen Samstag im Stadtwerke-Casino stattfand, wurde der Kreisvorsitzende Stadtrat Jan Schneider von den Delegierten klar im Amt bestätigt.

Schneider erhielt 84,4 Prozent der Stimmen. Auch wurden seine bisherigen Stellvertreter Stadtrat Uwe Becker (92 Prozent), Stadtrat Markus Frank (90 Prozent), Martin Benedikt Schäfer (80,7 Prozent) und Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld (73, 9 Prozent) eindrucksvoll wiedergewählt.

 

Claudia Korenke folgt auf den Stadtverordneten Dr. Christoph Schmitt, der nicht mehr kandidiert hatte, als neue Kreisschatzmeisterin. Mit 99 Prozent der Delegiertenstimmen wurde der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Nils Kößler als Kreisschriftführer wiedergewählt. Sarah Steinhardt bleibt die Mitgliederbeauftragte der Kreispartei. Verena David, Caroline Friedrich, Ulf Homeyer, Dr. Albrecht Kochsiek, Christiane Loizides, Sybill Meister, Yannick Schwander, Susanne Serke, Dr. Nina Teufel, Sabine Fischer und die beiden Bundestagsabgeordneten Bettina M. Wiesmann und Prof. Dr. Matthias Zimmer wurden als Beisitzer bestätigt. Dr. Veronica Fabricius und Frank Nagel wurden erstmalig als Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt.

 

In seinem mit großem Beifall bedachten Rechenschaftsbericht ging der Parteivorsitzende Jan Schneider ausführlich auf die Ereignisse und Herausforderungen der letzten zwei Jahre ein und verdeutlichte zugleich die aktuellen Herausforderungen in der kommunalen, deutschlandweiten und internationalen Politik.

 

Mit Blick auf den Mord des Kassler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke und die beiden rechtsradikal motivierten Anschläge in Halle und zuletzt in Hanau konstatierte Schneider einen deutlichen Wandel in der politischen Kultur auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Diesem bisher ungeahnt verrohten und aggressiven Meinungsklima am rechten Rand müsse sich gerade die CDU mit aller Macht entgegenstellen, da sie als die Partei von Rechtsstaatlichkeit und Innerer Sicherheit über genügend Rückhalt in der gesamten Bevölkerung verfüge, um auch an dieser Stelle entschieden gegenzusteuern. Gleiches gelte auch für eine zunehmend aggressiver werdende politischen Linke. Die CDU sei Volkspartei der Mitte und werde klare Kante gegenüber alle politischen, aber auch religiösen Extremen zeigen. Der CDU-Vorsitzende zeigte zudem kein Verständnis für das Agieren des Frankfurter SPD-Oberbürgermeisters etwa im Falle der AWO-Affäre und vor allem im Vorfeld der letzten IAA. Feldmanns unprofessionelles und ideologiegetriebenes Agieren gegenüber der deutschen Automobilindustrie habe den Ausschlag dafür gegeben, dass die IAA nach 70 Jahren nun Frankfurt verlassen habe. Demgegenüber hätten die CDU-geführte Landesregierung und insbesondere das Handwerk und mittelständische Unternehmen sehr viel für den heutigen Wirtschaftsstandort Frankfurt geleistet. Die CDU, so Stadtrat Schneider, wisse diese Arbeit zu schätzen und werde eng und partnerschaftlich mit allen Akteuren der Wirtschaft auch in Zukunft zusammenarbeiten. Die erst kürzlich verjüngte Fraktionsspitze in Person von Dr. Nils Kößler leiste auch an dieser Stelle eine hervorragende Arbeit für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.

 

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