Daum: Das Lügengebäude um die AWO-Kita dOSTluk fällt zusammen

CDU-Fraktion sieht die Frankfurter vom Oberbürgermeister einmal mehr getäuscht

Martin Daum, CDU-Stadtverordneter
Martin Daum, CDU-Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 15. Januar 2020 - Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Römer, Martin Daum, fragt sich, wie lange Oberbürgermeister Peter Feldmann noch schweigen will zu den anhaltenden und neuerlichen Vorwürfen, er habe darauf persönlich Einfluss genommen, dass seine damalige Freundin und spätere Ehefrau die Leitungsstelle der im September 2015 eröffneten deutsch-türkischen Kita „dOSTluk“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt bekommt.

„Wenn es zutrifft, wie neue Medienberichte feststellen, dass Frau Feldmann gar kein Konzept für die Kita erstellt hat und die Einrichtung von Anfang an in Frankfurt und nicht in Wiesbaden geplant war, dann stürzt ein weiteres Lügengebäude in dem unerträglichen Feldmann-AWO-Skandal in sich zusammen“.

Für den CDU-Stadtverordneten ist unklar, weshalb Frau Feldmann im November 2014 bei der AWO Wiesbaden eingestellt wurde, um angeblich konzeptionell an einer dort zu gründenden deutsch-türkischen Kita zu arbeiten, wenn längst feststand, dass Frankfurt die Kita bekommt. „Das jetzt in einer Zeitung zitierte Abstimmungsgespräch zwischen dem Frankfurter AWO-Geschäftsführer, dem türkischen Generalkonsul und dem Oberbürgermeister vom März 2014 über eine `Kita im Frankfurter Osten` legt zudem den Verdacht nahe, dass Peter Feldmann entgegen seiner wiederholten Darstellung durchaus persönlichen Einfluss auf den Gründungsvorgang der Kita und am Ende auf die Besetzung der Leitungsstelle genommen hat“. Daum fordert den OB auf, endlich die Wahrheit zu sagen statt zu versuchen, durch Vorschützen falscher Tatsachen die Frankfurter Bevölkerung über seine persönliche Rolle in dem AWO-Skandal-Syndikat zu täuschen.

 

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