CDU-Bezirksverband FrankfurtRheinMain bestätigt Vorstand

Der neue CDU-Bezirksvorstand
Der neue CDU-Bezirksvorstand

Frankfurt am Main, 04. Dezember 2019. Auf ihrem letzten Bezirksparteitag, der am letzten Freitag in Rödermark stattfand, hat die CDU FrankfurtRheinMain (CDU Frankfurt, CDU Offenbach-Stadt, CDU Offenbach-Land, CDU Main-Taunus und CDU Hochtaunus) eindrucksvoll ihren bisherigen Vorstand im Amt bestätigt.

Vorsitzender des Bezirksverbandes, der ein wichtiges organisatorisches Bindeglied zwischen der CDU Hessen und den CDU-Kreisverbänden im Rhein-Main-Gebiet darstellt, bleibt Bundesminister a. D. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber (Kreisverband Frankfurt). Auch seine Stellvertreter (der Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker, Jürgen Banzer MdL, die Erste Beigeordnete im Kreis Offenbach Claudia Jäger und die Liederbacher Bürgermeisterin Eva Söllner) wurden mit übergroßer Mehrheit wiedergewählt. Neu im Amt als Schriftführer ist der Offenbacher Stadtverordnete Andreas Bruszynski. Als Beisitzer fungieren auch weiterhin die Frankfurter Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Hartmut Honka MdL (Offenbach-Land), der Bad Sodener Bürgermeister Dr. Frank Blasch und Landrat Ulrich Krebs (Hochtaunus). Die Frankfurter CDU-Politikerin Sara Steinhardt wurde ebenfalls als Mitgliederbeauftragte bestätigt. 

In seinem gewohnt sehr vitalen Rechenschaftsbericht hob der Bezirksvorsitzende Prof. Dr. Riesenhuber vor allem die zukünftigen Herausforderungen des Rhein-Main-Gebietes hervor, dessen Infrastruktur mit der immer weiter ansteigenden Bevölkerungszunahme Schritt halten müsse. Hier gelte es von Seiten der Politik, rechtzeitig und weitsichtig die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Dies erfordere Augenmaß und eine weitere Vernetzung der betroffenen Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet. Etwaigen Alleingängen gerade in der Planungspolitik erteilte Riesenhuber eine klare Absage. Die Union im Bezirksverband FrankfurtRheinMain habe bisher eindrucksvoll vorgemacht, wie politische Zusammenarbeit in der Region funktioniere: „Ob bei der Frage nach einer innovativen Seilbahnverbindung oder neuartigen Konzepten zur Steuerung und Weiterentwicklung der Straßenverkehrs oder bei der einvernehmlichen Planung von Wohngebieten entlang von Gemeindegrenzen: immer haben wir zeigen können, wie wahre partnerschaftliche Zusammenarbeit funktionieren kann. Und in Zeiten des drohenden Brexits und eines nur schwer kalkulierbaren US-Präsidenten Trump ist  Sicherheit und partnerschaftliche Zusammenarbeit ein sehr hohes Gut. Hier hat sich auch die Bezirks-CDU als Hort der Stabilität und als sicherer gesellschaftspolitischer Anker bewiesen.“ 

Am Ende des Parteitages bezog sich Riesenhuber zudem auf die von IHK-Präsident Ulrich Caspar vor den Delegierten gehaltene Rede und würdigte dessen Ausführungen zur Wirtschaftsregion Rhein-Main. Caspar versprach, dass sich die IHK Frankfurt am Main etwa zusammen mit dem Hessischen Industrie- und Handelskammertag auf allen Ebenen dafür einsetzen werde, die Amts- und Mandatsträger aller Parteien von der dringenden Notwendigkeit zu überzeugen,  endlich den Wohnungsbau vor Ort entscheidend zu forcieren. Die IHK, so Präsident Caspar, verdeutliche wie kaum eine andere Institution, die Erfordernis,  deutlich mehr Bauland auszuweisen. „Ulrich Caspars Mahnung zur Ausweisung von mehr Bauland und sein Hinweis auf die immer knapper werdenden Wohnimmobilien sind ein weiser und kluger Hinweis auf die wirtschaftliche Grundbedeutung des Wohnungsmarktes“, so der langjährige CDU-Politiker Riesenhuber. Caspar, so Riesenhuber abschließend, habe mit seinem eindringlichen Plädoyer  zur gemeinschaftlichen Arbeit für die Wirtschaftsregion Rhein-Main und die notwendige Stärkung der örtlichen Infrastruktur die wesentlichen Inhalte der Verbandsarbeit in den nächsten Jahren skizziert.

 

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