CDU spricht sich für Bildungscampus Unterliederbach aus und fordert in Ortsbeiratsantrag umfassendes Konzept zur Verkehrsanbindung

Hans-Peter Burggraf, Vorsitzender der CDU Höchst-Unterliederbach
Hans-Peter Burggraf, Vorsitzender der CDU Höchst-Unterliederbach
Frankfurt am Main, 20. November 2019 - Die CDU Höchst/Unterliederbach spricht sich für den neuen Bildungscampus in Unterliederbach aus.

„Der Neubau der Paul-Ehrlich-Schule und der Ludwig-Erhard-Schule wird eine enorme Verbesserung für alle Berufsschülerinnen und Berufsschüler bringen, denen dann endlich moderne Gebäude und Räumlichkeiten zur Verfügung stehen“, sagte CDU-Vorsitzender Hans-Peter Burggraf nach der Vorstellung der Pläne in der Stadthalle Zeilsheim.

„Eine große Herausforderung wird aber die Bewältigung des hinzukommenden Verkehrs und Parkdrucks in diesem ohnehin bereits stark befahrenen Gebiet sein. Hier fordern wir von der Stadt ein umfassendes und schlüssiges Verkehrskonzept.“ Aus Sicht der CDU kann man den neuen Bil-dungscampus hinsichtlich der Verkehrs- und Parksituation nicht isoliert sehen, sondern muss das in unmittelbarer Nähe geplante Baugebiet nordwestlich des Silobades mit 1.000 Wohneinheiten (Silo II) in die Überlegungen einbeziehen.

Die CDU wird dazu über ihren Ortsbeirat Hans-Christoph Weibler einen Antrag einbringen, in dem der Magistrat aufgefordert wird, ein ökologisches Gutachten zur Frischluftzufuhr und eine Verkehrsbetrachtung in den beiden Gebieten anzufertigen sowie ein umfassendes Konzept für die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Stadt- oder Straßenbahn zu erstellen. Bei der entlang des Bildungscampus geplanten Wohnbebauung soll die Geschosszahl auf drei bzw. vier Etagen begrenzt sein – in dieser Hinsicht müsste der Siegerentwurf noch nachbearbeitet werden – und trotz der auf dem Bildungscampus vorgesehenen Grundschule und Kita sollten auch die Planungen für eine Kita und Schule im Silogebiet weiterverfolgt werden.

„Um die Verkehrssituation nachhaltig zu verbessern muss zudem der Bau der Westumfahrung Unterliederbach als Verbindungsstraße von der A 66 zur Pfaffenwiese im Auge behalten und mittelfristig auch die Beseitigung des Bahnübergangs am Unterliederbacher Bahnhof angegangen werden.“

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