Schubring: Sanierung und Erweiterung der Ernst-Reuter-Schulen ist dringlich

CDU-Fraktion begrüßt Prüfung gemeinsamer Entwicklungschancen mit der Europäischen Schule

Christiane Schubring, CDU-Stadtverordnete
Christiane Schubring, CDU-Stadtverordnete
Frankfurt am Main, 24. Oktober 2019 - Die CDU-Fraktion im Römer würde es grundsätzlich begrüßen, wenn die beiden Ernst-Reuter-Schulen (ERS) und die Europäische Schule (ESF) zukünftig eine gemeinsame Entwicklung am bisherigen Standort Praunheimer Weg nehmen können.

„Dazu muss aber klar sein, ob der Platzbedarf der Europäischen Schule tatsächlich am derzeitigen Standort gedeckt werden kann, ohne dass die beiden Ernst-Reuter-Schulen davon Nachteile haben“, erklärt die Stadtverordnete Christiane Schubring, die auch Verbindungsstadtverordnete für den Ortsbeirat 8 ist. In dessen zurückliegender Sitzung wurden Besorgnisse laut, die Gesamtschule und das Oberstufengymnasium könnten Flächen verlieren.

Die Stadt sei von Gesetzes wegen verpflichtet, dem Bund ein Grundstück zu überlassen, sagt Schubring. „Alle bisherigen Bemühungen, im Stadtgebiet eine geeignete Fläche für die ESF zu finden, sind bisher erfolglos gewesen. Eine erneute Prüfung am bisherigen Standort vorzunehmen, halten wir deshalb für durchaus sinnvoll. Dabei sollte sorgfältig untersucht werden, ob die schulischen, verkehrlichen und Denkmalschutzerfordernisse sowie die Interessen des Stadtteils zusammengeführt werden können“.

Schubring hält es deswegen für erforderlich, die Schulen, im Fall der ESF auch die Vertreter des Bundes sowie den Ortsbeirat in die Prüfung einzubeziehen. „Wenn die Prüfung ergibt, dass die benachbarten Ernst-Reuter-Schulen von einem Verbleib der ESF am Praunheimer Weg profitieren indem ihr denkmalgeschützter Schulcampus inklusive des Lehrschwimmbades zügig erweitert und saniert wird, dann wäre für die beiden so vordringlichen Schulprojekte viel gewonnen“, so die Stadtverordnete. Sie betont: „Weder darf es bei der Schulsanierung der ERS zu weiteren Verzögerungen kommen, noch darf wesentlich von dem in der ersten Planungsphase für die ERS bereits erarbeiteten Stand abgewichen werden. Auch die umliegenden Grünflächen des Martin-Luther-King-Parks sollten tabu sein“.

Schubring geht davon aus, dass Baudezernent Jan Schneider den Stadtverordneten und dem Ortsbeirat zeitnah Informationen zum gegenwärtigen Sachstand geben wird und Bildungsdezernentin Sylvia Weber die anstehenden Gesamtplanungsleistungen für die ERS vorantreibt. „Die Sanierung der ERS ist nicht erst seit gestern überaus dringend, und die ESF braucht ebenso dringend einen gesicherten Standort für ihre Ausbaupläne“.

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