Lange: Arten- und Biotopschutzkonzept vorantreiben!

CDU will Frankfurter Strategie für biologische Vielfalt und Klimaschutz

Robert Lange, CDU-Stadtverordneter
Robert Lange, CDU-Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 22. Oktober 2019 - Die CDU-Fraktion will Arten- und Biotopschutz in Frankfurt am Main noch stärker als politische Querschnittsaufgabe verankern.

„In der Bevölkerung ist das Bewusstsein gewachsen, dass die biologische Vielfalt und die Vielfalt der Ökosysteme wesentlich für die Zukunftsvorsorge sind. Darauf muss die Stadt reagieren“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Robert Lange, zu einem Antrag der Koalition, mit dem der Magistrat aufgefordert wird, das in Erstellung befindliche Arten- und Biotopschutzkonzept möglichst zeitnah den Stadtverordneten zum Beschluss vorzulegen. 

Aus Sicht der CDU soll dieses Konzept eine detaillierte Bestandserfassung der Arten und Biotope in Frankfurt erarbeiten sowie Ziele und Maßnahmen zur dauerhaften Erhaltung der ökologischen Vielfalt entwickeln. „Ohne detaillierte Daten zum Zustand der biologischen Vielfalt gibt es keine Früherkennung neuer Probleme, keine Zielvorstellungen, keinen Handlungsbedarf, keine Schutzmaßnahmen. Der Erhalt der Artenvielfalt braucht eine datenbasierte Präventionsstrategie sowie konkrete Maßnahmen, die deren Fortbestand sichern“, so Lange.  Für den Umweltpolitiker sind gerade die enorm zunehmende bauliche Verdichtung und die zur Schaffung von Wohnraum notwendige Erschließung neuer Baugebiete in Kombination mit einer zunehmenden Zersiedlung größerer Grünflächen innerhalb und außerhalb Frankfurts eine Ursache dafür, dass die biologische Vielfalt deutlich sichtbar abgenommen hat und weiter abnehmen wird. „Das ist mehr als ein bedenklicher Trend, weswegen immer mehr Bürgerinnen und Bürger aktiv werden. Es gibt zum Beispiel zunehmende  Aktionen von Initiativen aller Art gegen das Insektensterben oder Maßnahmen zur biodynamischen Bewirtschaftung und Renaturierung von Brachflächen. Damit auch die Mitwirkung der Bevölkerung noch effektiver und zielgerichteter gestaltet werden kann, ist eine aktuelle Datenbasis nötig“, sagt der Umweltpolitiker. 

Die Veränderung des Klimas müsse für Lange aber vor allem Konsequenzen in der städtischen Bau-, Planungs- und Umweltpolitik nach sich ziehen. „Deshalb sind transparente Klima- und Biodiversitätsdaten eine maßgebliche Voraussetzung, um dem weiteren Aufheizen der Stadt durch Entsiegelung, Renaturierung und Begrünung zu begegnen“.

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