Zimmer: Berufsbildungsgesetz soll Qualität und Vergleichbarkeit von Abschlüssen weiter stärken

Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 28. Juni 2019 - Der Bundestag hat in dieser Woche die Novelle des Berufsbildungsgesetzes beraten.

Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Zimmer erklärt hierzu, das Gesetz setze die richtigen Schwerpunkte, denn die berufliche Bildung werde weiter modernisiert: "Die Stärkung der beruflichen Bildung ist für uns als Unionsfraktion ein Dauerthema, das wir bereits im Koalitionsvertrag als Schwerpunkt angelegt haben. Unser klares Ziel ist, dass wieder mehr Menschen die hervorragenden Chancen unseres Bildungssystems in seiner ganzen Vielfalt nutzen. Jeder soll den für seine Talente passenden Bildungsweg einschlagen können. Wir werden anhand dieser Maßstäbe im parlamentarischen Verfahren die Novelle intensiv beraten und prüfen, wie sie zu einer qualitativen Verbesserung für Auszubildende, Unternehmen und Ausbilder bestmöglich beitragen kann."

Die weitere Modernisierung der beruflichen Bildung sei für die Union ein wichtiger Schwerpunkt. Auch sei es ein richtiger Schritt gewesen, einen Kompromiss zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zu einer Mindestausbildungsvergütung herbeizuführen und im Gesetzentwurf zu berücksichtigen - Tarifverträgen werde jedoch gegenüber der Mindestausbildungsvergütung weiterhin Vorrang gewährt.

"Wichtig ist uns, dass renommierte Abschlüsse, wie der Meister, unverändert erhalten bleiben. Gleichzeitig brauchen wir aber eine internationale Vergleichbarkeit für die beruflichen Abschlüsse. Deswegen ist es angemessen, ergänzende Bezeichnungen einzuführen, die zugleich Ausdruck von Gleichwertigkeit sind", so Zimmer abschließend.

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