Ablehnung der Ausweitung der Fahrzeiten der Buslinien 81 und 82 an Sonn- und Feiertagen stößt auf Unverständnis

Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad, Ortsvorsteher im OBR 5
Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad, Ortsvorsteher im OBR 5
Frankfurt am Main, 20. Mai 2019 - „Bürgernähe wird mit dieser Entscheidung nicht gezeigt“, kritisiert der Vorsitzende der CDU Oberrad, Stadtverordnete und Ortsvorsteher Christian Becker die Ablehnung des Magistrats, die Fahrzeiten der Buslinien 81 und 82 an Sonn- und Feiertagen zu ändern.

„Gerade ältere oder mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger sind auf die Nutzung der Ringbuslinien 81 und 82 angewiesen und der aktuelle Fahrplan schränkt diese Nutzung ein.“

Hintergrund der Anregung, die seitens der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 5 an den Magistrat gegeben wurde, war die ungünstige Erreichbarkeit der beiden Kirchengemeinden für Anwohnerinnen und Anwohner aus dem nördlichen Teil Oberrads an Sonn- und Feiertagen. Der Gottesdienst in der katholischen Herz-Jesu-Kirche beginnt sonntags um 09.30 Uhr, der in der evangelischen Erlösergemeinde um 10.00 Uhr. Der Linienverkehr der beiden Buslinien startet jedoch an Sonn- und Feiertagen erst um 12.00 Uhr.“

„Eine Nutzung der Ringbuslinien ist für Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste mit dem derzeitigen Fahrplan nicht möglich und wir hatten diesbezüglich auf eine Entscheidung zugunsten eines Fahrplanwechsels gehofft“, so Christian Becker weiter. „Dass dieses Anliegen nun mit dem Verweis auf mangelnde Nutzung bis Ende 2013 abgelehnt wurde, finde ich befremdlich, ebenso die Aussage, eine aktuelle Nachfrage auf den Linien 81 und 82 hätte keinen Hinweis ergeben, dass in Zukunft mehr Fahrgäste ein Angebot am Sonntagvormittag nutzen würden. Eine solche Umfrage hätte bei den Besucherinnen und Besuchern der Gottesdienste oder innerhalb des Stadtteils durchgeführt werden sollen, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu ermitteln.“

Die verbindende Funktion, die der öffentliche Nahverkehr an dieser Stelle haben soll, ist mit dieser Organisation nicht gegeben. Zudem wird dadurch bedauerlicherweise etlichen Bürgerinnen und Bürger der Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes erschwert oder gar unmöglich gemacht – und gerade dieser für viele, ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags und ein Ort der Begegnung.  

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