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12.07.2012, 12:41 Uhr | Übersicht | Drucken
Caspar: Typische grün-ideologische Bevormundungspolitik der Bürger
„Breites Mobilitäts-Angebot sorgt für Entscheidungsfreiheit und wirtschaftlichen Erfolg“

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 12. Juli 2012 - Als „typische Bevormundungspolitik nach grüner Ideologie“ bezeichnete der verkehrspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar, die heutigen Vorschläge der Grünen zur Verkehrspolitik der Zukunft.


Ulrich Caspar MdL
 
„Die Verhinderung von jeder Form von Verkehrs-Infrastruktur wird hier zum Leitmotiv von Verkehrspolitik – weniger Flüge, weniger Güterverkehr auf der Schiene, weniger Pkw-Verkehr, dafür allgemeines Tempolimit, weniger Lastwagen, weniger Straßenbau. Die Grünen zeugen sich erneut als rückwärtsgewandte ‚Dagegen-Partei‘. Dazu fehlt ihnen jede Vorstellung, wie sie ihre grünen Blütenträume finanzieren wollen. Die so genannten ‚Konzepte‘ der Grünen werden immer ideenloser, inhaltsleerer und ideologischer“, stellte Caspar fest.

Hessen solle zum Land der Fußgänger und Radfahrer werden – dafür müsse man eben die Bürger umerziehen und auf den Wirtschaftsfaktor Export verzichten, so die Vorschläge der Grünen. „Diese Ideologie geht völlig an der Lebenswirklichkeit und den Anforderungen unseres Hochtechnologie-Standortes vorbei. Hessen als Flächenstaat und starker Wirtschaftsstandort braucht Mobilität von Personen und von Gütern. Deshalb bauen wir die dazu nötige Infrastruktur konsequent aus und sichern damit auch unseren Wohlstand und tausende Arbeitsplätze. Wir stärken in den nächsten Jahren weiterhin den ÖPNV und bauen wichtige Verkehrsadern, wie die A 44 und die A 49, aus“, so Caspar.

Der Forderung nach einem allgemeinverbindlichen Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen, 80 Stundenkilometern außerorts und 30 Stundenkilometern in Ortschaften erteilte Caspar ebenso eine Absage, wie der Forderung nach einer „weitgehenden Einstellung des Landesstraßenneubaus“. Der CDU-Verkehrsexperte dazu: „Das sind ideologische Forderungen, die wir strikt ablehnen. Wir wollen ein breites Mobilitäts-Angebot erhalten, das den Menschen Entscheidungsfreiheit lässt und unsere wirtschaftliche Entwicklung nicht gefährdet.“


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