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27.10.2017, 14:53 Uhr | Übersicht | Drucken
Frankfurter CDU lädt Rainer Wendt ein
Jan Schneider: „Meinungsfreiheit ist für uns nicht verhandelbar“

Frankfurt am Main, 27. Oktober 2017 - Mit deutlicher Kritik hat der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Jan Schneider, auf die bekannt gewordene Absage eines Vortrages von Rainer Wendt, dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, an der Frankfurter Goethe-Universität reagiert.


Stadtrat Jan Schneider, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
 
Wendt sollte ursprünglich am 26. Oktober im Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) einen Vortrag mit dem Titel „Polizeialltag in der Einwanderungsgesellschaft“ halten, die Veranstaltung wurde allerdings nach massiven Protesten und auch Drohungen durch linke Gruppierungen komplett abgesagt.  Hierzu stellte der Frankfurter CDU-Vorsitzende fest, „dass es im akademischen Alltag eine Selbstverständlichkeit ist, neben der sogenannten „herrschenden Meinung“ auch eine entsprechende „Mindermeinung“ zu hören, abzuwägen und in jedem Fall zu diskutieren. Dass man grundsätzlich Meinungen, die nicht an der jeweiligen Universität vorherrschen von vorneherein ausschließt, ist einem universitären Diskurs schlicht und ergreifend unwürdig“, so gab Scheider, selbst Alumnus der Goethe-Universität, zu bedenken.

„Und auch wenn man, wie einige linke Gruppen, der Ansicht sein sollte, dass die Erfahrungen  Rainer Wendts rein polemisch sind und nichts an einer Universität zu suchen haben, sondern eine reine Privatmeinung repräsentieren, so sollte man diese Meinung in einer demokratischen Gesellschaft zumindest respektieren“, mahnte Schneider nachdrücklich an. Die oft von linken Gruppen vorgegebene Regel, dass bestimmte Meinungen eben doch keine „Meinung“ wären, sondern ein „Verbrechen“ mute auch vor dem Hintergrund der jetzt erfolgten Veranstaltungsabsage anmaßend an. „Wer soll denn hier die Spielregeln bestimmen? Nur ausgesuchte Gesellschaftsgruppen? Für uns als Frankfurter CDU sind derartige Denkweisen nicht hinnehmbar, denn die Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar. Aber nicht nur aus diesem Grund haben wir Rainer Wendt eingeladen und ihn gebeten, diesen Vortrag vor der Frankfurter CDU zu halten.  Wir haben ihn auch deshalb eingeladen, weil wir als rechtstaatliche Partei sehr genau hinhören wollen und auch müssen, wenn Dinge in Schieflage geraten können oder auch schon geraten sind. Und es ist unsere Verpflichtung, solche Themen seriös zu beleuchten und zu diskutieren, um sie nicht unseriösen „Rattenfängern“ in die Hände zu spielen. Wenn dies gerade die politische Linke noch immer nicht verstanden hat, ist das ein einziges Armutszeugnis“, so der CDU-Kreisvorsitzende abschließend.


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